St. Johannis Göttingen

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Schwungvoll wars ... (Näheres siehe unten) Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!
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Bild: Schr

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Bild: Schräder

Ökumenischer Gottesdienst zum Gänselieselfest 2016

Ein besonderer Gottesdienst erwartet die Innenstadtbesucher und die Gemeindeglieder der Göttinger Kirchen am Sonntag, 25.09.2016 um 11.00 Uhr: Anlässlich des Gänselieselfests 2016 lädt die Kirchengemeinde St. Johannis zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. Dieser findet nicht in der Rats- und Marktkirche St. Johannis selbst statt, sondern auf der eigens zum Gänselieselfest auf dem Kirchplatz aufgebauten Freilichtbühne. Das Wetter wird Göttingen am Sonntag nach den Vorhersagen gut gesonnen sein, so dass allein von daher beste Randbedingungen herrschen.

Die Predigt hält Pastor Gerhard Schridde. Musikalisch wird er unterstützt vom Posaunenchor von St. Johannis unter der Leitung von Clemens Cornelius Brinkmann und von Rüdiger Brunkhorst mit der 5-KiNO-Jugendband. Alles Weitere an diesem Tag (Wahl des Gänseliesel 2016, musikalische und sportliche Darbietungen auf diversen Plätzen sowie geöffnete Geschäfte in der Innenstadt, Walkacts, Flohmarkt auf dem Wochenmarkt) ergibt sich nach dieser festlichen Ouvertüre an St. Johannis und kann auf der Internetseite www.gaenselieselfest.de abgerufen werden.

Und schließlich: Um 15.00 Uhr führt Kirchenpädagogin Bettina Lattke auf den Nordturm mit Turmkapelle und Außengalerie, den Raum der Glocken zwischen den Türmen und über den Dachboden der Kirche. Ein Blick von hoch droben auf das bunte Treiben des Gänselieselfests wird möglich sein.
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Clowns für Menschen mit Demenz- Das Potential einer komischen Kunst

Wann?
28.09.2016, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Mabuse Verlag
Ulrich Fey arbeitet als Clown Albert seit mehr als zehn Jahren in Alten- und Pflegeheimen, seit vielen Jahren leitet er Kurse für Clowns, Pflege- und Betreuungskräfte. Über „Clowns bei Menschen mit Demenz" hat er ein Buch geschrieben, das nun schon in 3. Auflage im Mabuse Verlag erschienen ist. Zum Thema können weitere Informationen auch über die Internetseite von Ulrich Fey unter www.clownsundmehr.de bezogen werden. An den Vortrag schließt sich ein Gespräch an, das von Markus Gerlach, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Göttingen e.V., moderiert wird.
Eine Veranstaltung der Demenzhilfe Göttingen
Wo?
Rats- und Marktkirche St. Johannis, Gemeindesaal
Johanniskirchhof 2
37073 Göttingen
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Bild: Dr. Hendrik Munsonius (priv.)

Donnerstag, 22. September, 20 Uhr, Großer Saal Gemeindezentrum St. Johannis

HÖREN UND VERSTEHEN


"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms im Widerstreit der Deutungen
Referent: Dr. Hendrik Munsonius

HÖREN und VERSTEHEN ist eine Reihe mit Vorträgen zur musikalisch-theologischen Einführung in oratorische Musikwerke, die in der Göttinger St. Johanniskirche zur Aufführung kommen.

"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms ist nicht einfach die Übertragung des traditionellen Requiems in deutsche Sprache, sondern ein ganz eigenständiges Werk. Brahms vertont eine selbst getroffene Auswahl von Bibeltexten. Dabei liegt sein Augenmerk weniger auf der Sorge um die Seelen der Verstorbenen, sondern auf dem Trost der Hinterbliebenen.

Das Stück erfreut sich seit seiner Uraufführung 1868 anhaltender Beliebtheit in Kirche und Konzertsaal. Es spricht überzeugte Christen ebenso an wie Menschen, die sich frei von konfessioneller Festlegung wissen. Und es vermag die einen wie die anderen zu irritieren. Dabei erfährt das Werk sehr vielfältige, teilweise auch widersprechende Deutungen. Ist es eine "evangelische Totenmesse"? Ein allgemein-religiöses, gar ein unchristliches Werk?

Der Referent, Dr. Hendrik Munsonius, ist evangelischer Theologe, Rechtswissenschaftler sowie Kirchenmusiker und Komponist. Mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms beschäftigt er sich schon lange und wird den Fragen um dieses geniale Werke und seine Bedeutung für unsere Zeit nachgehen.




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Bild: behnelux gestaltung, Halle (Saale)

Neue Fenster für St. Johannis

Präsentation der Entwürfe von Günter Grohs

Im Gemeindebrief „Kirche für die Stadt“ war es schon angekündigt. Nun rückt der Termin ganz nahe heran: Am Sonntag, 18.09.2016 werden Entwürfe von Günter Grohs für die Neuverglasung der Fenster im Langschiff von St. Johannis im Anschluss an den Gottesdienst um 10.00 Uhr vorgestellt, den Pastor Gerhard Schridde halten wird. Der Künstler Günter Grohs wird selbst anwesend sein, Erläuterungen geben und für Fragen zur Verfügung stehen.

Zur Person: Günter Grohs stammt gebürtig aus Wernigerode und hat Künstlerische Glasgestaltung mit dem Schwerpunkt Glasmalerei an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle (Saale) studiert. Er arbeitet seit Beginn der 90er Jahre freiberuflich mit einigen Glasmalereien zusammen, beteiligt sich an Ausstellungen im In- und Ausland, hat architekturbezogene Arbeiten in mehr als 150 Kirchen, Privathäusern und öffentlichen Gebäuden ausgeführt, ist bekannt aus umfangreichen Vortragstätigkeiten und hat  2007 den Kunstpreis der Stadt Wernigerode erhalten.

Über seine Arbeit schreibt er auf seiner Website (www.guenter-grohs.de): „Glasgestaltung verstehe ich als Raumgestaltung - als eine Fortsetzung der Architektur mit anderen Mitteln. Diese gestalterischen Mittel können sehr verschieden sein und richten sich nach Bestimmung des Raumes, dessen Ausrichtung, notwendigem Lichtbedarf und weiteren objektiven Vorgaben. Sie reichen von völligem Verzicht auf Farbigkeiten - bei mit Sandstrahl bearbeiteten Glasoberflächen beispielsweise - bis hin zu intensiven Farbigkeiten und senkverformten Gläsern mit anschließender, mehrfacher glasmalerischer Veredelung. Eine spannungsvolle Harmonie der Flächen sowie der Verzicht auf vordergründige Lesbarkeit und die immerwährende Suche durch Sehen sind mir wichtig. Romano Guardini hat einmal geschrieben: ‚Die richtig geformte Leere von Raum und Fläche ist keine bloße Negation der Bildlichkeit, sondern deren Gegenpol. Sie verhält sich zu dieser wie das Schweigen zum Wort.‘“

Zum Advent 2015 traf das erste erhellende Licht unsere Rats- und Marktkirche St. Johannis: Der neu ausgemalte Chorraum zieht die Blicke magisch auf sich. Das Langschiff liegt indes vergleichsweise noch sehr im Dunkel. Doch nun soll auch hier die erste Renovierungsarbeit Einzug halten. Für den Einbau aller acht Fenster im Langschiff ist es noch zu früh. Dazu muss noch einiges an Spenden eingeworben werden. Spendernamen können in die Fenster eingearbeitet werden. Was allerdings sehr zeitnah schon in Auftrag gegeben werden kann: Die Umsetzung des Entwurfs für das Fenster über dem Nordportal. Hierfür hat sich spontan ein Einzelspender gefunden. Wir freuen uns darüber sehr.

Ein spannender Sonntag liegt vor uns. St. Johannis freut sich über zahlreichen Besuch und anregende Diskussionen. Einen Eindruck über die glasmalerische Arbeit von Günter Grohs vermittelt das bei gefügte Bild aus der von ihm ausgeführten Arbeit an einem Querhausfenster im Dom St. Maria und Caecilia zu Verden/Aller. Vielleicht unterziehen Sie sich der Mühe, diese und weitere Arbeiten von Günter Grohs auf seiner o. g. Internetseite zu betrachten. Es wird sich lohnen.

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Ökumenischer Blaulicht-Gottesdienst

Am Sonntag, den 11. September ist um 11 Uhr in der St. Johanniskirche der Ökumenische Blaulicht-Gottesdienst. Eingeladen sind hierzu alle Engagierten der Rettungsdienste, berufstätige und freiwillige Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, Polizistinnen und Polizisten und Notfallseelsorgende.

Um diesen Menschen zu danken, hat der ökumenische Arbeitskreis Notfallseelsorge Göttingen diesen Gottesdienst vorbereitet. Die Rettenden und Helfenden übernehmen in der Stadt und dem Landkreis Göttingen eine wichtige Aufgabe. Sie sind selbstlos und zu jeder Zeit für Menschen aktiv, die sich in einer akuten Notlage befinden.

Superintendent Friedrich Selter wird predigen und das Polizeiorchester Niedersachsen spielt unter der Leitung von Matthias Wegele.

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Bild: Polizeiorchester Niedersachsen (serveimage)

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Sonntag, 11. September (Tag des offenen Denkmals),
14 Uhr Abfahrt vor der St. Johanniskirche

15. GÖTTINGER ORGELRADTOUR

Göttingen-Geismar (Kreuzkirche)
Mackenrode
Waake

Drei kleine Orgelkonzerte, Informationen zu den Kirchen und Orgeln.
Abschluss beim Kartoffelfest auf dem Brothof in Waake. Strecke ca. 34 km.

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Bild: Orgel in Mackenrode (wikimedia)

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Samstag, 03. September 2016, 18 Uhr, St. Johanniskirche

MOTETTE

Daniel Gárdonyi (Orgel)
Henning Vater (Violine)
Göttinger Stadtkantorei; Bernd Eberhardt (Leitung)

Werke von Zsolt Gárdonyi (70. Geburtsjahr) und Zoltán Gárdonyi (30. Todesjahr)

Die ursprünglich aus Ungarn stammende Musiker- und Komponistenfamilie Gárdonyi ist mittlerweile in der dritten Generation musikalisch aktiv. Daniel Gárdonyi (Orgel) spielt Werke seines Vaters und Großvaters. Die Namen Zoltán Gárdonyi und Zsolt Gárdonyi – Letzterer bis vor kurzem Professor an der Würzburger Musikhochschule – sind durch ihr großes kompositorisches Schaffen fester Bestandteil europäischer Kirchenmusik. Obwohl der Einfluss Zoltán Kodalys spürbar ist, haben sie beide zu einer eigenen expressiven Musiksprache gefunden. Bei seinem Konzert innerhalb der Motetten-Reihe wird Daniel Gárdonyi (Orgel) von der Göttinger Stadtkantorei und Henning Vater (Violine) unterstützt.


Bild: Zsolt Gárdonyi (serveimage); Göttinger Stadtkantorei (A. Säckl)

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Bild: Schräder

12. Sonntag nach Trinitatis

Im Gespräch

Jesus kam durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte („Dekapolis“, ein Bezirk, der sich sowohl westlich als auch östlich des Jordan erstreckte), und heilte dort einen Taubstummen. Darum geht es im Evangelium  für den 12. Sonntag nach Trinitatis am 14.08.2016 (Markus 7, 31-37). Die Nachricht über die Heilung verbreitete sich, auch wenn Jesus das eigentlich nicht wollte. Jesus war sozusagen „im Gespräch“, in aller Munde. Miteinander ins Gespräch kommen können auch die Besucher des Gottesdienstes in St. Johannis am nächsten Sonntag. Den Gottesdienst um 10.00 Uhr hält Superintendent Friedrich Selter und im Anschluss findet der traditionelle Kirchkaffee unter der Orgelempore statt. Herzliche Einladung, auch zum Gespräch!

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Klassik für Nachtschwärmer

Wann?
20.08.2016, 22:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Trio Scheller, Eberhardt, Vater (priv.)
Henning Vater (Violine)
Frank Scheller (Violoncello)
Bernd Eberhardt (Klavier)

Sergej Rachmaninoff: Trio élégiaque in d-Moll, Nr. 2, op. 9 (komponiert 1893 zum Tode Peter Tschaikowskis)
Wo?
Rats- und Marktkirche St. Johannis Göttingen
Johanniskirchhof
37073 Göttingen
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