St. Johannis Göttingen

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Bild: KfdS_Benary

Der neue Gemeindebrief ist da!

Der neue Gemeindebrief der ev.-luth. Innenstadtgemeinden Göttingens, das Heft 22 von „Kirche für die Stadt“, ist erschienen.

Das Heft wird in den Gemeinden der Innenstadtkirchen verteilt. Es liegt auch im Eingangsbereich der Rats- und Marktkirche St. Johannis aus und natürlich auch bei den Kirchen Corvinus, St. Albani, St. Jacobi, St. Marien und Thomas.

In den Schwerpunkten widmet es sich den Themen „Innenstadtausschuss“, der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Gemeinden, und natürlich und ausführlich der Kirchenvorstandswahl am 11. März 2018. So finden Sie alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl an St. Johannis auf den Seiten 24 und 25.

Daneben berichtet das Heft über allgemein Interessierendes aus dem kirchlichen Bereich sowie über das Leben in den einzelnen Gemeinden. Im Kalendarium umfasst es die Zeit vom 19. Februar 2018 bis zum 31. Mai 2018 mit allen Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen der Gemeinden.

Wer gern digital lesen möchte, kann das neue Heft (und auch alle Vorgänger davon) auf der Internetseite von „Kirche für die Stadt“ über den Link https://kirchefuerdiestadt.wir-e.de/aktuelles abrufen.

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Bild: Göttinger Stadtkantorei

Konzert: Ludwig van Beethoven

Oratorium „Christus am Ölberge“ und Messe in C-Dur

Das Oratorium „Christus am Ölberge“ op. 85 war Beethovens erste größere Komposition auf dem Gebiet der geistlichen Vokalmusik. Es entstand im Jahre 1803 in enger Zusammenarbeit mit seinem Textdichter Franz Xaver Huber (1760-1810). Beethoven wählte einen biblischen Stoff, der jedoch im Libretto ganz anders erscheint als in den Evangelien. Das Werk stand zunächst immer wieder in der zeitgenössischen Kritik, wurde von Beethoven in den Folgejahren stark verändert und blieb letztlich sein einziges Oratorium, allerdings und zu Recht vom Publikumserfolg gekrönt.

Die Messe in C-Dur op. 86 folgte in der Entstehung von März bis August 1807. Beethoven setzte mit dieser Messe einen ganz neuen Akzent im Unterschied zu den traditionellen Messvertonungen, gestaltete sie modern und Maßstäbe setzend für die Folgekompositionen im 19. Jahrhundert.

Diesen anspruchsvollen Werken widmet sich unter der Leitung von Kantor Bernd Eberhardt die Göttinger Stadtkantorei, begleitet vom Göttinger Symphonieorchester am Sonntag, 25. Februar 2018 in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen. Solisten sind Danuta Dulska (Sopran), Katrin Edelmann (Alt), Sebastian Köchig (Tenor) und Jürgen Orelly (Bass). Beginn ist um 19 Uhr.

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Bild: Schräder

Kirchenvorstandswahlen an St. Johannis

Sonntag, 11. März 2018

Wenn Sie die in nebenstehendem Foto abgebildeten Unterlagen in Händen halten, sind Sie herzlich gebeten, an den Wahlen zum Kirchenvorstand in der Gemeinde St. Johannis in Göttingen teilzunehmen. Die Verantwortlichen in der Gemeinde würden sich sehr freuen, wenn Sie von diesem Wahlrecht Gebrauch machen.

Neun Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich für St. Johannis zur Wahl. Nähere Informationen über die Personen, die sich dieser verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Aufgabe annehmen wollen, finden Sie im Gemeindebrief „Kirche für die Stadt“, der sich ebenfalls in den letzten Tagen in Ihrem Briefkasten befunden haben müsste oder den Sie im Vorraum der Kirche, im Gemeindehaus oder in den anderen ev-luth. Innenstadtkirchen mitnehmen können.

Das Besondere an dieser Wahl in der Johannisgemeinde ist, dass die Gemeinde die erstmals eröffnete Möglichkeit einer allgemeinen Briefwahl erprobt. Das bedeutet, dass Sie keine Briefwahlunterlagen anfordern müssen, sondern alle notwendigen Dokumente bereits bei Ihnen auf dem Tisch liegen, nur noch ausgefüllt werden und rechtzeitig beim Wahlvorstand eingehen müssen. Für maximal vier Personen können Sie je ein Kreuz auf dem Stimmzettel setzen. Natürlich können Sie auch am Wahltag, dem 11. März 2018 zwischen 9 und 13 Uhr im Gemeindehaus von St. Johannis (Kleiner Saal) selbst Ihre Stimme abgeben. Sie ist wertvoll!

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Bild: Schräder

Allen zur Freude!

Weihe von Altar, Taufe, Kanzel, Pult in St. Johannis

Landessuperintendent Eckhard Gorka weihte zusammen mit Superintendent Friedrich Selter und Pastor Gerhard Schridde in einem festlichen Gottesdienst am 11. Februar 2018 in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen die neuen Prinzipalien im bereits renovierten Teil der Kirche, dem Altarraum.

Der Kirchenvorstand zog mit den Geistlichen in die Kirche ein. Die Kirchenmusik vermittels der von Bernd Eberhardt geleiteten Stadtkantorei umrahmte das Geschehen. Die Gemeinde füllte das große Kirchenschiff vollständig und nahm die neuen Hauptstücke beim Abendmahl auch seinerseits in Betrieb.

Die Kirchenvorstandsvorsitzende Renate Just dankte den zahlreichen Beteiligten am Renovierungsgeschehen bis zum heutigen Tag für ihr Mittun und Mitdenken, ganz besonders aber den beiden Künstlern aus Leipzig, Agnes Gensichen und Markus Zink, die die Werkstücke für den heutigen Tag entworfen und erstellt hatten.

Nun ist Zeit für alle am gemeindlichen Leben in St. Johannis Interessierten, den neuen Blick in den Altarraum zu genießen. Anfassen (mit Bedacht) erlaubt!

Das nebenstehende Bild zeigt nun nicht mehr wie im vorangegangenen Beitrag nur eine Entwurfsfassung, sondern ein Foto vom heutigen Tage kurz vor der Weihe der Hauptstücke. Wer zusätzlich einen Blick auf die Abfolge der Renovierungsarbeiten werfen möchte, z. B. auch auf die Einrichtung des Altarraumes am 07.02.2018 mit den neuen Hauptstücken und auf den Zustand nach der Weihe der Prinzipalien am 11.02.2018, der wechsele im Menü auf dieser Seite auf den Bereich „Umbau“ oder klicke auf diesen Link: https://johannis-goettingen.wir-e.de/umbau

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Bild: Entwurf Zink/Gensichen

„Das ist meine Freude“

Festgottesdienst in St. Johannis zur Einweihung von Altar, Kanzel und Lesepult

Zum letzten Mal sehen Sie hier als Bild die Skizze des Entwurfs für den Altar, den Agnes Gensichen und Markus Zink geschaffen haben. Am kommenden Sonntag ist das Original zu bewundern. Die beiden Künstler aus Leipzig hatten den von der Hanns-Lilje-Stiftung gesponserten Wettbewerb zur Gestaltung Prinzipalien für den Altarraum in der in diesem Bereich bereits renovierten Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen gewonnen.

Nun werden in einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, 11. Februar 2018 (Estomihi) um 11 Uhr Altar, Kanzel und Lesepult von Landessuperintendent Eckhard Gorka gemeinsam mit Superintendent Friedrich Selter und Pastor Gerhard Schridde eingeweiht. Natürlich werden auch die beiden Künstler Agnes Gensichen und Markus Zink anwesend sein. Die Gottesdienstteilnehmer sehen die aus hellem Ahornholz gefertigten Hauptstücke zum ersten Mal in ihrer Anordnung im Altarraum und können sie beim Abendmahl gleich in Betrieb nehmen.

Sie erinnern sich auch noch an den im April letzten Jahres durchgeführten Wettbewerb „Wünsch Dir Deinen Antependienvers“? Für die aktuelle Kirchenjahreszeit ist die liturgische Farbe grün. Auf das entsprechende Antependium wurde nach der Entscheidung der Wettbewerbsteilnehmer an St. Johannis Psalm 73 Vers 28 gestickt: „Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.“

Gesungen wird denn auch von der Göttinger Stadtkantorei unter der Leitung von Bernd Eberhardt die Motette von Johann Ludwig Bach (1677-1731) „Das ist meine Freude“, die dem Gottesdienst das Thema gibt. Außerdem hat Bernd Eberhardt noch zwei neue Gesänge für die Abendmahlsliturgie entworfen, die zu Gehör kommen werden.

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Bild: Schräder

Motette in St. Johannis: Vater unser

Termin: Samstag, 10. Februar 2018, 18 Uhr
Ort: Rats- und Marktkirche St. Johannis Göttingen

Der Posaunenchor St. Johannis beschäftigt sich im Rahmen der Reihe Motette mit dem „Gebet des Herrn“, der „oratio dominica“, „Lord's Prayer“, dem „Vater unser“.

Viele Komponisten haben sich entweder im Rahmen ihrer Dienstverpflichtungen im Kontext der musikalischen Ausgestaltung von Gottesdiensten oder aber in privater Auseinandersetzung mit diesem Thema Musik über das zentrale Gebet des Christentums befasst.

Auch der in Göttingen geborene Späthumanist Johannes Caselius (1533-1613) hatte zum "Vater unser" ein ganz besonderes Verhältnis: Er schuf von seiner Kindheit an bis kurz vor seinen Tod lateinische und griechische Gedichte über die „oratio dominica“. Im Original und in Übersetzung vorgetragen werden Gedichte des Caselius, welche die musikalischen Werke umrahmen und zusammen mit dem geistlichen Wort zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem "Vater unser" einladen.

Es erklingen Vertonungen von Eißler, Homilius, Krebs, Malotte, Rheinberger, Rinck, Schubert und Schütz. Es musiziert der Posaunenchor St. Johannis unter der Leitung von Clemens Cornelius Brinkmann.

Geistliches Wort: Pastor Gerhard Schridde
Lesungen: Steffen Hackbarth

Eintritt frei. Eine Spende wird für die Posaunenchorarbeit in St. Johannis erbeten.

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Gemeindeversammlung

Wir laden Sie am Sonntag, 18. Februar 2018 um 11.15 Uhr, also im Anschluss an den Gottesdienst, zur Gemeindeversammlung in den großen Saal des Gemeindehauses von St. Johannis ein. Die Tagesordnung setzt sich wie folgt zusammen:
  1. Begrüßung
  2. Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl am 11. März 2018
  3. Aussprache und Rückfragen zur Kirchenvorstandswahl
  4. Rückblick und Ausblick
  5. Anregungen und Verschiedenes
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Bild: Radtke

Alopochen Aegyptiaca

Unser Küster, Detlef Radtke, teilt mit:

„Seit Mittwochabend haben wir eine neue Mitbewohnerin im Gemeindehaus, genauer gesagt im Gemeindegarten.

Ihr Name ist Alopochen Aegyptiaca.

Ihre Vorfahren kamen ursprünglich aus Afrika, seit einigen Generationen ist sie aber auch in Europa heimisch. Bis jetzt scheint es ihr hier gut zu gefallen, sie benötigt lediglich Gras und Wasser (beides ist im Garten des Gemeindehauses vorhanden).

Mal sehen, wie lange sie bleibt. Ob es sich allerdings um eine Sie oder einen Er handelt, weiß ich nicht.“

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Bild: Schräder

Gottesdienst „Beten und Essen“

Wer Ohren hat …

… zu hören, der höre! So steht es im Evangelium für den kommenden Sonntag, 4. Februar 2018 „Sexagesimä“ (60 Tage vor Ostern) bei Lukas im 8. Kapitel, Vers 8. Mit diesem Ruf beschließt Jesus das Gleichnis vom Sämann. Korn, das aufs gute Land fällt, geht auf und trägt hundertfach Frucht. Wie vielfach ließe sich dieser Satz variieren: Wer Augen hat zu sehen, der sehe. Wer Sinne hat zu fühlen, der fühle.

„Was ich nicht höre, das wurde nicht gesagt.“ Kinder können das hervorragend: Ohren zu, auf Durchzug gestellt. Aber auch uns fällt das Zuhören oft schwer, das Hinsehen, das Mitfühlen. Was ich nicht sehe, das hat nicht stattgefunden. Was ich nicht fühle, das hat es nicht gegeben.

Gelegenheit, Teil des „guten Landes“ zu sein, besteht am kommenden Sonntag um 11 Uhr beim Predigtgottesdienst mit Superintendent Friedrich Selter in der Rats- und Marktkirche St. Johannis und im Anschluss beim gemeinsamen Mittagessen im großen Gemeindesaal. Ulrike Schmidt-Glawatz und ihr Team haben wieder etwas „angerichtet.“

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Bild: Schräder

Bedeutende Werke Evangelischer Kirchenmusik

Neue Vortragsreihe mit Pastor i. R. Rudolf Schmidt

Am Donnerstag, 1. Februar 2018 um 18 Uhr startet Pastor i. R. Rudolf Schmidt wieder eine große Vortragsreihe, diesmal mit dem Titel „Bedeutende Werke Evangelischer Kirchenmusik“. Bis zur Sommerpause 2018 werden Werke von Johann Sebastian Bach, Christoph Demantius, Marco Guiseppe Peranda, Heinrich Schütz, Johann Pachelbel, Arnold Matthias Brunckhorst und Wilhelm Friedemann Bach vorgestellt.

Rudolf Schmidt knüpft damit an die Reihe „Kirchenmusik nach Luther“ an, die er über mehr als ein Jahr hinweg allwöchentlich durch die ganze Zeit des 500-jährigen Reformationsjubiläums geführt hatte. Noch im Dezember hatten wir ihm von dieser Stelle aus zugerufen: „Wenn da wieder/weiter etwas Erzählenswertes ist - bitte gern!“ Und nun tut er es. (Fast) Jeden Donnerstag um 18 Uhr im Kleinen Gemeindesaal von St. Johannis. Schauen Sie auf die Terminliste auf der Internetseite von St. Johannis https://johannis-goettingen.wir-e.de/veranstaltungen und erfahren sie mehr zu den Themen der einzelnen Wochen.

Außerdem: Ein Hinweis zur Februar-Motette:

Die Motette „Vater unser“ mit dem Posaunenchor St. Johannis ist im Gemeindebrief „Kirche für die Stadt“ irrtümlich für den 3.2. angekündigt. Sie findet in diesem Jahr jedoch nicht am ersten Wochenende im Februar statt, sondern erst am Samstag, 10. Februar  2018 um 18 Uhr in der St. Johanniskirche.

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