St. Johannis Göttingen

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Bild: Schräder

Drei Tage und eine Dekade

Drei besondere kirchliche Tage und eine herausgehobene Dekade kennzeichnen den vermeintlich grauen Alltag im November:

Der Volkstrauertag (18.11.2018), am zweiten Sonntag vor dem ersten Advent, ist zwar kein kirchlicher Feiertag, wird jedoch in christlichen Gottesdiensten zum Anlass genommen, die Verantwortung für Frieden, Toleranz und Versöhnung besonders zu thematisieren. Nicht zuletzt deshalb trägt er auch den Namen Friedenssonntag.

Der Buß- und Bettag (21.11.2018) ist in der evangelischen Kirche ein Termin der Besinnung und Neuorientierung. Obwohl der Festtag im kirchlichen Leben der Protestanten tief verankert ist, verlor er im Jahre 1995 seinen Schutz als gesetzlicher Feiertag, mit Ausnahme des Bundeslandes Sachsen, um zur Finanzierung der neu eingeführten Pflegeversicherung beizutragen.

Die ökumenische Friedensdekade findet alljährlich in den zehn Tagen (= Dekade) vor dem Buß- und Bettag statt, in diesem Jahr also vom 12. bis 21. November. Die Friedensdekade wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) gestaltet und schließt mit dem Bittgottesdienst für den Frieden am 21.11.2018 um 18 Uhr in der Kirche der Evangelisch-Reformierten Gemeinde in Göttingen. Das Programm der diesjährigen Friedensdekade finden Sie unter https://friedensdekade-goettingen.wir-e.de/aktuelles .

Am Ewigkeits- oder Totensonntag (25.11.2018), dem letzten Sonntag des Kirchenjahres und zugleich dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, wird traditionell der Verstorbenen gedacht. Die Menschen besuchen die Friedhöfe und schmücken die Gräber ihrer Angehörigen. Dies ist Teil des sozialen Zusammenlebens. Die im ausgehenden Kirchenjahr Verstorbenen und kirchlich Bestatteten der Gemeinde werden namentlich im Gottesdienst genannt und zusammen mit ihren Angehörigen in das Fürbittengebet aufgenommen.

St. Johannis lädt herzlich zu den Gottesdiensten an diesen drei besonderen Tagen und zu den Veranstaltungen der Friedensdekade 2018 ein. Die Einzelheiten können Sie dem Terminkalender auf dieser Internetseite entnehmen.

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Bild: Schindelbeck

Jazzgottesdienst
Alexandra Lehmler Trio

Wie interessiert man die Gemeinde für Perlen der Jazzmusik in einem Gottesdienst? Man sorgt für einen gediegenen Auftrittsort und stellt die Akteure wertschätzend vor:

Alexandra Lehmler, geboren in Bad Ems an der Lahn, ausgebildet in Mannheim, Stuttgart und Paris, ist eine der Ausnahmemusikerinnen der deutschen Jazzszene. Sie ist Trägerin des Jazzpreis Baden-Württemberg 2014 und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Im März 2018 wurde sie zusätzlich mit dem Kompositionspreis des Neuen Deutschen Jazzpreises ausgezeichnet.

Federico Casagrande stammt gebürtig aus Italien und entwickelte sich ausgehend von der klassischen Musik zum Jazzgitarristen. Sein Studium am Berklee College of Music schloss er mit summa cum laude ab und profiliert sich seit Jahren in unterschiedlichen Formationen international.

Matthias Debus, Bassist des Trios und Ehemann von Alexandra Lehmler, gilt als einer der rührigsten und aktivsten Musiker des Rhein-Neckar-Deltas und als erfolgreicher Komponist und Arrangeur.

Das Trio entfaltet einen Jazz, der mal lebhaft verspielt, mal intensiv verdichtet die Zuhörer fasziniert. Spielfreude paart sich mit einem Sinn für die Spiritualität des kirchlichen Raumes und öffnet sich zugleich für vielfältige kulturelle Einflüsse. Texte aus der Bibel und Gedanken nehmen diese Impulse auf und bilden zugleich einen Resonanzraum.

Superintendent Friedrich Selter hat nicht nur das Alexandra Lehmler Trio für diese besondere Form des Gottesdienstes im Rahmen des 41. Göttinger Jazzfestivals gewonnen, sondern stellt mit Texten und Gedanken die liturgische Einbindung her.

Termin: Sonntag, 11. November 2018, 18 Uhr,
Ort: Rats- und Marktkirche St. Johannis, Göttingen

Der Eintritt ist frei. Um eine angemessene Spende wird gebeten.

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Bild: Eberhardt

A Sea Symphony

Eine gute Tradition ist der freundschaftliche Austausch zwischen den Chormitgliedern des Cheltenham Bach Choir (CBC) und denen der Göttinger Stadtkantorei. Mittlerweile ist David Crown neuer Chefdirigent des CBC und wir sind gespannt auf seine Interpretation der berühmten „Sea Symphony“ von Ralph Vaughan-Williams. Dieses Werk hat in Großbritannien einen ähnlichen Stellenwert wie die großen Chor-Sinfonien Gustav Mahlers hierzulande. Diese Musik atmet den großen Geist des unendlichen Klanges, verlangt nach großem Chor und ist ein Festessen für alle Freunde der großen romantischen Musik. Das wird es an diesem Abend geben. Mehr als 200 Choristen stehen auf dem Podest und musizieren gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie Orchester und zwei der besten Solisten ihres Fachs.

Samstag, 3. November 2018, 19 Uhr, Rats- und Marktkirche St. Johannis

Die Ausführenden sind:
Nathalie de Montmollin (Sopran)

Hansung Yoo (Bariton)

Cheltenham Bach Choir

Göttinger Stadtkantorei

Göttinger Symphonie Orchester

Leitung: David Crown

Karten für 12 bis 37 EUR (im Vorverkauf um 2 EUR ermäßigt) können Sie bei den bekannten Verkaufsstellen (Altes Rathaus, Ticket-Service Uhlendorff, nota bene) oder auch online unter www.reservix.de oder über die Seite der Stadtkantorei https://www.stadtkantorei.de/ erwerben.

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Bild: Schräder

500 + 1
Reformation – ein Tag zum Feiern

Sie erinnern sich: 1.500 Christen fanden sich aus Anlass des 500-jährigen Reformationsfestes zum zentralen Regionalgottesdienst am 31. Oktober vergangenen Jahres in der und um die Johanniskirche in Göttingen herum ein. Alle wollten bei diesem Fest dabeisein. Die große Rats- und Marktkirche konnte die Massen gleichwohl nicht fassen. Der Hauptgottesdienst wurde nach spontaner Entscheidung für alle, die keinen Platz mehr in der Kirche gefunden hatten, unmittelbar danach ein zweites Mal gefeiert. Ein schier unglaubliches Ereignis.

In diesem Jahr, dem ersten in dem das Reformationsfest wieder an einem gesetzlichen Feiertag stattfindet, gibt es in und um Göttingen in mehreren Kirchen und zu unterschiedlichen Zeiten Festgottesdienste und andere feierliche Veranstaltungen. Einzelheiten hierzu können Sie der Ankündigung auf der Internetseite des Kirchenkreises https://kirchenkreis-goettingen.wir-e.de/aktuelles entnehmen.

In die Rats- und Marktkirche St. Johannis laden wir am Mittwoch, 31. Oktober 2018 um 10 Uhr zum Ökumenischen Gottesdienst für die Innenstadtregion unter dem Thema „In Kontakt – Glaubensvielfalt in Göttingen“ ein.

Es wirken mit:
Superintendent Friedrich Selter
Pastor Gerhard Schridde
Dechant Wigbert Schwarze
Jacqueline Jürgenliemk, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Göttingen

Dr. Klaus-Achim Sürmann, Delegierter in die ACK und Mitglied des „Runden Tisches der Abrahamreligionen“
Christian Schmetz, Erster Stadtrat und Kämmerer der Stadt Göttingen mit einem Grußwort
Posaunenchor St. Johannis, Leitung: Clemens Cornelius Brinkmann
Bernd Eberhardt, Kantor St. Johannis

Wir thematisieren den Dissens, den es im Vorfeld der Entscheidung für den Reformationstag als Feiertag gegeben hat. Nur indem wir diesen Dissens ernst nehmen, können wir gemeinsam den Reformationstag begehen, dabei versuchen, entstandene Verletzungen zu überwinden, und schauen, wie wir dennoch unsere gute Gemeinschaft weiterhin für ein konstruktives und friedliches Miteinander gestalten können.

Anschließend gibt es einen Bürgerempfang in oder - bei gutem Wetter - vor der Kirche.

Am späteren Nachmittag folgt das „Drei-Türme-Blasen“ der Stadtpfeifer unter der Leitung von Marten Bock um 14.15 Uhr bei St. Albani, um 15.45 Uhr bei St. Jacobi und schließlich um 16.45 Uhr vom Nordturm von St. Johannis aus.

Um 21.30 Uhr sind Sie herzlich eingeladen zu „Serenade und Segen - (Klang-)Farben der Reformation“ vor dem Hauptportal der St. Jacobikirche. Bläser des Kreisposaunenchores spielen Choräle zum Abschluss des Reformationstages. Superintendent Friedrich Selter spricht den Segen zur Nacht. Das Portal der St. Jacobikirche ist farbig illuminiert.

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Bild: Schräder

Besuch für
Theodorus Berkelmann

Familiären Besuch hatte die St. Johanniskirche von den Berkelmanns aus Düsseldorf: Dr. Klaus-Georg Berkelmann mit Ehefrau Marielle und Sohn Moritz. Das große Portrait ihres Ahnherren, Theodorus Berkelmann (historisch auch Berckelmann oder Berckelman geschrieben), ist – wie auch die Portraits der anderen Prediger an der Rats- und Marktkirche St. Johannis – im Kirchenschiff zu sehen.

Theodorus Berkelmann, geboren 1576 in Neustadt, wurde im Jahre 1601 „mit höchstem Ruhm“ zum Doktor der Theologie promoviert, war zunächst Professor an der berühmten „Julia“ (gemeint ist die Universität Helmstedt), danach Abt von Amelungsborn und Generalsuperintendent der Diözese Göttingen.

Berkelmann setzte sich für die Einigung von Lutheranern und Calvinisten ein. Höchst unruhige Zeiten durchlebte er. So musste er 1629 nach der Besetzung der Abtei durch Katholiken nach Einbeck fliehen. 1630 wurde er Generalsuperintendent in Göttingen, einer Stadt, in der das Kirchenwesen zu dieser Zeit darniederlag und die auch nicht zur Ruhe kam, da der Dreißigjährige Krieg seine Furchen durch die Stadt zog. Berkelmann selbst erlitt in den kriegerischen Auseinandersetzungen eine schwere Kopfverletzung. Sein Haus erhielt bei einem Angriff der von Octavio Piccolomini, dem General Wallensteins, befehligten Truppen einen Treffer durch eine Kanonenkugel. Das Ende des grausigen Krieges im Jahr 1648 erlebte er nicht mehr. Er starb 1645 im Alter von 69 Jahren in Göttingen.

Bis zu seinem Tod blieb er Abt des Klosters von Amelungsborn und wurde gerühmt für seine Tätigkeiten zum Wohle des Klosters. Am 7. Februar 1613 hatte er in Wolfenbüttel Anna Sophia, die älteste Tochter des fürstlich braunschweigischen Hausmarschalls Henrich Mehrdorf geheiratet und mit ihr eine große Familie mit zehn Söhnen und zwei Töchtern gegründet. Mit sichtlicher Freude und Bewegung standen nun seine heutigen Nachfahren erstmals unter dem Portrait von Dr. Theodorus Berkelmann, das auf der Empore links neben dem jüngst neu eingesetzten Fenster über dem Nordeingang seinen Platz hat. Es ist das einzige auf Holz gemalte Bildnis von Pastoren der Rats- und Marktkirche St. Johannis, mithin besonders empfindlich und ein besonderer Schatz. Für die Zeit der Innenrenovierung wird es sorgsam verpackt und möglichst auch aufgearbeitet, ehe es wieder an seinen angestammten Platz zurückkehrt.
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Für Zwei

Unser Kirchenvorstandsmitglied Simone Weill und unser Küster Detlef Weill-Radtke sind am Sonntag, 21. Oktober 2018 kirchlich vor der Gemeindeöffentlichkeit in der Rats- und Marktkirche St. Johannis getraut worden. Ein rundum gelungenes Fest schloss sich an. Wir Gäste danken sehr.

Dieses Gedicht von Mascha Kaléko sei dem Hochzeitspaar gewidmet:

Für Einen

Die Andern sind das weite Meer,
Du aber bist der Hafen;
So glaube mir: kannst ruhig schlafen,

ich steure immer wieder her.

Denn all die Stürme, die mich trafen,
sie ließen mein Segel leer.
Die Andern sind das bunte Meer,

Du aber bist der Hafen.

Du bist der Leuchtturm, letztes Ziel,
kannst, Liebster, ruhig schlafen.
Die Andern, das ist Wellenspiel,

Du aber bist der Hafen.

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Bild: Schräder

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Bild: Schräder

Der Bund fürs Leben

Es ist der 21. am 21. - Aha …!?? Auflösung: Es ist der 21. Sonntag nach Trinitatis am 21. Oktober 2018. Genug der Zahlenspielerei? Nein, eine noch: „111 – jetzt geht’s los“. So lautet das persönliche Motto von Simone Weill und Detlef Radtke für einen besonderen Schritt in die Zukunft: Unser Kirchenvorstandsmitglied Simone Weill und unser Küster Detlef Radtke schließen am kommenden Sonntag miteinander den Bund der Ehe.

Superintendent Friedrich Selter schreibt dazu: „In diesem Gottesdienst heiraten Simone Weill und Detlef Radtke kirchlich. Sie sprechen einander vor Gott und der Gemeinde das Ja-Wort zu. Gemeinsam mit der Gemeinde danken sie Gott für das Geschenk der Liebe und bitten Gott um seinen Segen für ihre Ehe. Damit ist für den Gottesdienst zugleich auch insgesamt ein Thema vorgegeben: Das Verhältnis von ‚Öffentlich‘ und ‚Privat‘“. Die Gemeindeöffentlichkeit begleitet mit den Trauzeugen das Paar in den schönsten privaten Raum, die Ehe.

Seien Sie dabei. Sie sind herzlich eingeladen, an der kirchlichen Trauung im Gottesdienst um 10 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis teilzunehmen.

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Bild: St. Johannis

"Denkste"
Gesprächsreihe über das Christsein heute

Eine Gesprächsreihe mit Stephan Meyer und Pastor Gerhard Schridde, in der Glaubensinhalte thematisiert und evangelische sowie andere Positionen vorgestellt werden. Für interessierte Erwachsene, z. B. auch zur Vorbereitung auf die Taufe.

Thema: Der unbekannte Jesus ...

Zeit: Mittwoch, 17.10.2018, 19 Uhr bis 20.30 Uhr
Ort: Kleiner Gemeindesaal

Ein weiterer Gesprächsabend in der Reihe "Denkste" findet am 24.10.2018 statt.
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Bild: Schräder

Auf Sicht

„Auf Sicht“ fliegt der Pilot seine Maschine. „Auf Sicht“ steuert der Kapitän sein Boot. Aufsicht übernimmt der Lehrer in der Pause auf dem Schulhof. Und was ist das, was das nebenstehende Bild Ihnen sagen will? Ein Rückspiegel. Eine Rück-Sicht. Rücksicht! Stellt sich auch bei Ihnen gelegentlich das Gefühl ein, dass heutzutage zu wenig Rücksicht an der Tagesordnung ist? Das „Ich“ steht im Vordergrund. Es bildet sogar die Binnenbuchstaben des Wortes Sicht. Aber es ist eben nicht alles. Welche „Sicht“ sollte auf die Dinge herrschen?

Nach-Sicht, wenn anderen etwas nicht so gut gelungen ist
Vor-Sicht, mit dem Urteil über das Nichtgelingen
Ein-Sicht, es könnte besser gelingen
Um-Sicht, wie es besser gelingen könnte
Weit-Sicht, wie es nachhaltig werden kann

Oder in zusammenfassender „Kurz-Sicht“ von A bis Z:
Aussicht: Es wird besser
Zuversicht: Ja, das ist es

Dazu passt auch der Wochenspruch für den vor uns liegenden 20. Sonntag nach Trinitatis: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Micha 6,8). Den Gottesdienst am 14. Oktober 2018 um 10 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis leitet Pastor i. R. Wolfgang Petrak. Herzliche Einladung!

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Bild: Schräder

Beten und Essen zu Erntedank

Haben Sie die neue Ausgabe von „Kirche für die Stadt“ schon gelesen? Dann sind Sie auf den Johannisseiten auch auf unser diakonisches Angebot gestoßen: „Beten und Essen“, jetzt schon seit mehr als 25 Jahren. Mit der Suppe nach dem Erntedankgottesdienst hatte schon vorher alles angefangen, was sich dann zum dauerhaften Angebot zu verstetigte, in der Regel allmonatlich am letzten Sonntag.

So soll es auch am kommenden Sonntag, 7. Oktober 2018 nach dem Gottesdienst um 11 Uhr zum Erntedankfest sein, den Pastor i. R. Dr. Rainer Dinger leiten wird. Und ganz traditionell wird es wieder ein Eintopfessen sein, das Ulrike Schmidt-Glawatz und ihr Team in Eigenarbeit bewerkstelligen und den Besucherinnen und Besuchern der Rats- und Marktkirche St. Johannis im großen Gemeindesaal anbieten. Wenn diese sich zudem mit dem erbetenen Obolus von 5 € beteiligen, ist die Freude sicher allseits.

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