St. Johannis Göttingen

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Bild: Schräder

Sommerkirche

„An einem Sommermorgen
Da nimm den Wanderstab
Es fallen alle Sorgen
Wie Nebel von dir ab.“

(Theodor Fontane, Guter Rat) 

Ob es nun so werden wird wie in dem vorangestellten Gedicht? Es wäre schön. Die Sommerferien haben begonnen. Wer freut sich nicht auf diese Zeit? „Die Sorgen fallen ab.“ Da ist es zweitrangig, ob es hinaus in die Natur in und um Göttingen geht, an den Kiessee oder auf die Schillerwiesen. Vielleicht ist es eine Reise an Nord- oder Ostsee, in die Berge oder gar in ferne Länder. Überall sind neue Eindrücke erfahrbar. Das macht uns in dieser Zeit so freudig.

Neue Eindrücke hält auch immer die Rats- und Marktkirche St. Johannis für die in den Sommerferien Anwesenden bereit. Sie ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet und bietet neben dem musikalischen Akzent

21.07.2018, 22 Uhr: „Klassik für Nachtschwärmer“ mit Olaf Tietz (Klavier)

auch einen besonderen Gottesdienst - einen Taufgottesdienst - sowie sog. normale Gottesdienste an.

Dabei wirken auch einige Prediger mit, die hier dankenswerterweise wieder eine Ferienvertretung wahrnehmen. Zu diesen Gottesdiensten in den Schulsommerferien, der „Sommerkirche“, lädt St. Johannis sehr herzlich ein:

08.07.2018, 10 Uhr: Taufgottesdienst mit Pastor Gerhard Schridde, anschließend Kirchenkaffee

15.07.2018, 10 Uhr: Predigtgottesdienst mit Pastor i. R. Wolfgang Petrak

22.07.2018, 10 Uhr: Predigtgottesdienst mit Pastor i. R. Hans-Gerhard Isermeyer

29.07.2018, 11 Uhr: Gottesdienst „Beten und Essen“ mit Pastor i. R. Rudolf Grote

05.08.2018, 10 Uhr: Abendmahlsgottesdienst mit Superintendent Friedrich Selter

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Bild: Wolfgang Schäfer

Job oder Berufung?

Ein Festgottesdienst besonders für Menschen, die in medizinischen Berufen arbeiten

Job oder Berufung? Geldverdienen oder „Brennen“ für die Aufgabe? Es kann vorkommen, dass die Berufung, das unbedingte Wollen auch zu einer Last wird. Nicht selten wandelt sich Beschäftigung im Laufe der Zeit unter belastenden Umständen zum distanziert wahrgenommenen, zum pflichtgemäß abgewickelten Job. Ebenso kann Job aber auch einfach Freude daran sein, flexibel heute dies und morgen das zu tun.

Diesen Grundverhältnissen, diesen (vermeintlichen) Gegensätzen nachzuspüren, insbesondere in einem Bereich, in dem nur zu oft gar nicht die Zeit bleibt, nach Job oder Berufung zu fragen, sondern dem hilfsbedürftigen Menschen nahe zu sein, dazu will dieser Gottesdienst einen Beitrag leisten. Innehalten, Vorwärtsschauen, Umschauen, Vergewissern in unruhigen Zeiten.

Der Gottesdienst wird gestaltet von in der Klinikseelsorge und im medizinischen und pflegerischen Bereich tätigen Personen, begleitet von Superintendent Friedrich Selter. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgt die „Camerata Medica“. Mitglieder sind Studierende der Medizin und Zahnmedizin, Ärztinnen und Ärzte aus Klinik und dem niedergelassenen Bereich sowie Mitarbeitende medizinischer Berufe. Der Dank für die Überlassung des diesen Beitrag begleitenden Fotos gilt Wolfgang Schäfer, Agaplesion Krankenhaus Neu Bethlehem gGmbH.

Besuchen Sie uns am Sonntag, 1. Juli 2018 um 10 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen.

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Bild: Diakonie

Johannisempfang

Der traditionelle Empfang des Kirchenkreises Göttingen am Johannistag, 24. Juni 2018 fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Im Mittelpunkt steht das Thema Diakonie, ein Auftrag der Kirche. 

Wir beginnen um 10 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis mit einem festlichen Gottesdienst, in dem Oberlandeskirchenrat Hans-Joachim Lenke, der neue Sprecher des Vorstandes des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen (DWiN), die Predigt halten wird, liturgisch begleitet von Superintendent Friedrich Selter.

Die musikalische Gestaltung wird der Popularkirchenmusiker unseres Kirchenkreises, Rüdiger Brunkhorst, zusammen mit seinem Chor „Lean on Me“ sowie einer Band beisteuern. 

Anschließend hören wir einzelne Grußworte zum Thema. Und natürlich soll Zeit für Begegnungen und Gespräche sein. Übrigens: Auch das kommende Heft von „Kirche für die Stadt“ (Heft 24, für die Monate September bis November) wird sich in seinen Schwerpunktthemen dem Thema Diakonie widmen. Nutzen Sie gern die Gelegenheit zum Austausch.

Und wer mag, schaut schon am Vorabend, Samstag, 23. Juni um 22 Uhr einmal bei St. Johannis herein: In der Reihe „Klassik für Nachtschwärmer“ ist André Bytchkov mit Werken von Bach, Schubert und Schostakowitsch zu hören, gespielt auf dem klassischen Akkordeon.

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Impressionen vom Kirchenfest

Das Fest ist gefeiert: Der alte Kirchenvorstand wurde am 17. Juni 2018 würdig verabschiedet, mit besonderem Dank an die langjährige Vorsitzende Renate Just. Der neue Kirchenvorstand wurde feierlich in sein Amt eingeführt. Die Gemeinde nahm Gelegenheit, im Rahmen des sich anschließenden Kirchenfestes miteinander das Gespräch zu führen, Informationen über die geplante Innensanierung aufzunehmen, allerhand musikalische, optische und leibliche Genüsse wahrzunehmen und dem Dosenknacken aus der Aktion "Ein Taler für den Maler" beizuwohnen. Die beigefügten Bilder zeigen einen kleinen Ausschnitt vom Geschehen.

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Bild: Schräder

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Bild: Ralf Neite

Gewöhnliche Sonntage?

Der 2. Sonntag nach Trinitatis. Das klingt zunächst einmal nicht so spannend. Aber gibt es spannende Sonntage im Kirchenjahr und weniger spannende? Eher nicht. Es wäre auch nicht zu rechtfertigen. Sonntag ist Sonntag. Und mit jedem Sonntag gibt sich St. Johannis Mühe. Nicht nur in der Liturgie und in der Predigt. Diesmal, am 10. Juni 2018 um 10 Uhr, wird es auch eine besondere musikalische Darbietung geben: Marten Bock, unser langjährig bewährter Turmbläser, und Christoph Rüling, Kreisposaunenwart im Kirchenkreis Göttingen, werden auf der Empore das Orgelspiel mit ihren Trompeten unterstützen und ergänzen. Zu hören sein werden Werke von Vejvanovsky, Händel und Buxtehude. Und nicht zuletzt: Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir wieder zum Kirchenkaffee unter der Orgelempore ein.

Ein gewöhnlicher Sonntag? Sicher nicht. Die Predigt hält PD Dr. Michael Emmendörffer, Studienleiter und Geschäftsführer im Evangelischen Studienhaus Göttingen (eshg) und Dozent für Bibelkunde im Alten und Neuen Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen.

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Bild: KfdS - Benary

Der neue Gemeindebrief ist da!

Der neue Gemeindebrief der ev.-luth. Innenstadtgemeinden Göttingens, das Heft 23 von „Kirche für die Stadt“, ist erschienen. 

Das Heft wird in den Gemeinden der Innenstadtkirchen verteilt. Es liegt auch im Eingangsbereich der Rats- und Marktkirche St. Johannis aus und natürlich auch bei den Kirchen Corvinus, St. Albani, St. Jacobi, St. Marien und Thomas.

Im Schwerpunkt widmet es sich dem Thema „Seelsorge“, beleuchtet aus sehr verschiedenen Perspektiven. 

Daneben berichtet das Heft über allgemein Interessierendes aus dem kirchlichen Bereich sowie über das Leben in den einzelnen Gemeinden. Im Kalendarium umfasst es die Zeit vom 1. Juni 2018 bis zum 31. August 2018 mit allen Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen der Gemeinden.

Wer gern digital lesen möchte, kann das neue Heft (und auch alle Vorgänger davon) auf der Internetseite von „Kirche für die Stadt“ über den Link https://kirchefuerdiestadt.wir-e.de/aktuelles abrufen.

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Bild: Schridde

Auf die Plätze – fertig – los!

Kirchenfest an St. Johannis

Am Sonntag, 17. Juni 2018 wird in einem festlichen Gottesdienst um 11 Uhr (!) der neue Kirchenvorstand an der Rats- und Marktkirche St. Johannis eingeführt. Aber nicht nur dieses Gremium ist „neu am Start“. Wir sind genauso gespannt auf die Renovierung des Kirchenschiffs von St. Johannis, die im Spätsommer beginnen soll. So laden wir alle Interessierten gern ein zu Fest und Feier nach dem Gottesdienst.

Verschiedene Führungen, die Vorstellung der Umbaupläne an St. Johannis und das Gespräch darüber gehören dazu. Gemeindeaktivitäten werden vorgestellt und ein Kinderprogramm gibt es auch.

Seit dem letzten Jahr läuft die Spardosenaktion „Ein Taler für den Maler“ zugunsten der Innenrenovierung. An diesem Tag „knacken“ wir die bisher vergebenen Dosen und lassen uns überraschen, wie viele Taler zusammenkommen.

Außerdem können Sie „Stuhlpate“ für die neue Einrichtung werden oder/und eine Kirchenbank aus dem Altbestand erwerben. Viel Musik, Essen und Trinken begleiten das Geschehen bis in den frühen Nachmittag.

Der KV, Superintendent Selter, Pastor Schridde und die vielen an der Gestaltung des Festes Beteiligten freuen sich auf Ihr Kommen.
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Bild: Jörg Mannigel

Dritte Göttinger Bürgerkanzel

Nun geht die Göttinger Bürgerkanzel an St. Johannis schon in die dritte Runde. Pastor Gerhard Schridde leitet jeweils durch die Liturgie und ein Bürger (vielleicht in absehbarer Zeit auch eine Bürgerin) hält die Predigt. Im Jahr 2016 machte der Kardiologe Prof. Dr. Friedrich Schöndube, inzwischen Mitglied des neu gewählten Kirchenvorstandes an der Rats- und Marktkirche St. Johannis, den Anfang. Der Biochemiker Prof. Dr. Patrick Cramer folgte im Jahr 2017. Und nun ist Jörg Mannigel „dran“. Wir erleben ihn am 3. Juni um 10 Uhr auf der Kanzel in St. Johannis.

Jörg Mannigel ist Geschäftsführer des Diakonieverbandes im Kirchenkreis Göttingen. Diakonie, die tätige und hilfreiche Zuwendung zum Menschen, ist Lebensäußerung der Kirche. Glaube und Tat, Liebe zu Gott und zum Menschen sind für die christlichen Kirchen (wie für viele andere Religionen auch) keine Gegensätze, sondern nur in der gegenseitigen Ergänzung sinn- und heilvoll.

Hier ergeben sich viele, oft spannungsreiche Fragen: Leben und erleben wir diese Zuwendung im Alltag? Mit welchen Schwierigkeiten lernen wir umzugehen und was können wir ändern? Wodurch ergeben sich Grenzen unserer Fürsorge? Worin liegen die gemeinsamen Herausforderungen für Kirchengemeinden „ihre“ diakonischen Einrichtungen? Das alles wird in einer Predigt allein nicht abzuarbeiten sein, aber es wird anklingen und als Sichtweise erkennbar werden.

Zur Person:

Jörg Mannigel, geboren 1962 in Göttingen, verheiratet, zwei erwachsene Töchter. Studium Geographie und Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkte im Studium u. a. Regionalförderung, Personalmanagement und Organisationsgestaltung. Langjährige Tätigkeiten als Personalreferent in einem mittelständischen Versicherungskonzern (11 Jahre) sowie als Personal- und Bereichsleiter in einer öffentlichen Krankenkasse (5 Jahre). Seit 10 Jahren wirkt er als Geschäftsführer im Diakonieverband unseres Kirchenkreises.

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Bild: Schräder

Kultur und Kirche!

Der Begriff „Trinitatis“ vereint das Zahlwort trinitas mit unitas, d.h. Einheit. Es ist ein wenig gewagt, die drei Veranstaltungen in der Woche vor Trinitatis in die Nähe dieses Begriffes zu setzen, nur weil es drei sind. Und doch, dies ist die Trilogie vor Triniatis:

Am Donnerstag, 24.05.2018 widmet sich zunächst Pastor i. R. Rudolf Schmidt um 18 Uhr im Kleinen Gemeindesaal in seinem Vortrag in der Reihe „Bedeutende Werke Evangelischer Kirchenmusik“ dem Werk „Pfingstvesper“ von Christoph Demantius.

Am selben Abend um 20 Uhr führt  das Junge Theater sein Stück „Judas“ ein weiteres Mal in der Rats- und Marktkirche St. Johannis auf.

Als dritte Veranstaltung folgt ein besonderer Höhepunkt: „L’esprit – Vom Geist des Weines“ am Samstag, 26.05.2018 um 18 Uhr im Altarraum der Kirche. Nach dem erfolgreichen Start dieser neuen Reihe im April mit Impuls, Begegnung, Gespräch, Musik und Imbiss setzen wir sie nun mit dem Göttinger Weinhändler Philipp Bremer als vortragendem Gast fort. Der Genuss von Alkohol wird in den Religionen sehr unterschiedlich beurteilt. Beispiele aus Bibel, Kirche, Religion und Gesellschaft werden erläutert. Natürlich hat er kulinarische Kostproben dabei. Musikalisch unterstützen: Bläser aus dem Posaunenchor St. Johannis. Die Moderation des Abends liegt bei Pastor Gerhard Schridde. Um Anmeldung im Gemeindebüro wird gebeten. Kosten: 15 €, erm. 10 €

Und schließlich am 27. Mai, am Sonntag nach Pfingsten, Trinitatis, feiern Christen den Tag der Heiligen Dreifaltigkeit, womit die Wesenseinheit von Gottvater, Sohn Jesus Christus und Heiligem Geist bezeichnet wird, in St. Johannis um 11 Uhr mit einem Predigtgottesdienst „Beten und Essen“, den Pastor Gerhard Schridde leitet und an den sich das gemeinsame Mittagessen anschließt, für das Ulrike Schmidt-Glawatz mit ihrem Team Sorge trägt.
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Bild: Glockenlogo St. Albani

Und leider wieder: Glocken läuten (noch) nicht

Es hätte so schön werden sollen: Am 2. Juni sollten sollten die neuen Kirchenglocken von St. Albani geweiht und in den Turm gehoben werden sollen. Die Glocken der anderen Innenstadtkirchen hätten dazu läuten sollen. Hätten ...

Schon am 4. Oktober hätte die Weihe aller vier neuen Glocken stattfinden sollen. Leider wurden jedoch bei einer abschließenden Sachverständigenprüfung bei den beiden tiefen Glocken so erhebliche Gussfehler festgestellt, dass eine Neubearbeitung in der Glockengießerei erfolgen musste. Und auch diesmal, nach dem Neuguss der beiden beanstandeten Glocken, fiel eine, die tiefe Glocke, bei der Klangabnahme durch.

Damit mussten alle Termine für die neu angesetzte Festveranstaltung am 2. Juni abgesagt werden (vgl. Pressemeldung von St. Albani unter https://stalbani.wir-e.de/aktuelles). Einstweilen läuten mit schönem Klang die beiden anderen, kleineren Glocken im Albanikirchturm.

Die Gemeinde St. Johannis bedauert diese unglückliche Entwicklung sehr, macht aber ihrer Nachbargemeinde St. Albani auch diesmal allen Mut, die nun anstehende verlängerte Glockenvakanz mit aller berechtigten Hoffnung auf ein gutes Ende durchzustehen. Und dann wird es ein Fest geben! Wir sind dabei. Und die Glocken der Innenstadtkirchen läuten dann auch.

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