St. Johannis Göttingen

LUST AUF FSJ IN ST. JOHANNIS UND STUDIERENDENGEMEINDE? S. "FSJ"

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Bild: DGB

Wir sind viele. Wir sind eins.

Gottesdienst mit „Beten und Essen“ zum Maifeiertag 

„Wir sind viele. Wir sind eins.“ So lautet das Motto des DGB für den Tag der Arbeit am 1. Mai 2017.

„Ora et labora“ (Bete und arbeite), so sah ich es noch vor wenigen Tagen in großen Lettern über dem Eingangstor des Christian-Gymnasiums in Hermannsburg bei Celle geschrieben. Eine gute Verkündung, die ihren spätmittelalterlichen Ursprung in der klösterlichen Arbeit der Benediktiner hat.
„Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen“, heißt in einem zwar auch auf biblische Zusammenhänge (2. Thess 3,10) zurückzuführenden Postulat, das aber häufig in unchristlicher Weise zu einer Waffe gegen Arbeitslose gekehrt wurde. 

Was macht St. Johannis aus diesen Begriffspaaren? St. Johannis verbindet Beten, Arbeit und Essen zu einer Einheit! Und zwar so:

In der Rats- und Marktkirche Göttingens wird am
                            Sonntag, 30. April 2017 um 11.00 Uhr
der Gottesdienst zum Tag der Arbeit am 1. Mai gefeiert. Die Predigt wird Superintendent Friedrich Selter halten. Unterstützt wird er von Pastor Stephan Eimterbäumer vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und von Lothar Hanisch, Regionsgeschäftsführer des DGB. An der Orgel musiziert Martin Kulle. 

Im Anschluss an den Gottesdienst findet das traditionelle gemeinsame Essen zum Monatsschluss im großen Gemeindesaal von St. Johannis statt. Ulrike Schmidt-Glawatz und ihr Team erwarten gern die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes.

Herzliche Einladung!

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Zum Beispiel Costa Rica - Vortrag mit Diskussion

Wann?
19.04.2017, 16:00 Uhr
Was?
Pastor René Lammer (Northeim) war während 20 Jahren dreimal für die EKD im Ausland: Costa Rica, Chile und Griechenland. Er berichtet von seinen sehr unterschiedlichen Diasporaerfahrungen.
Eine Veranstaltung des Gustav-Adolf-Werks e. V., Zweiggruppe Göttingen
Wo?
Rats- und Marktkirche St. Johannis, Gemeindesaal
Johanniskirchhof 2
37073 Göttingen
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Gottesdienste über die Feiertage in der Göttinger St. Johanniskirche


Gründonnerstag, 13. April, 22 Uhr

Nachtgottesdienst „Wachet und betet“

mit Texten, Orgelmusik und mehr

P. Gerhard Schridde, Detlef Radtke, Leo Haßbargen (Texte), Bernd Eberhardt (Orgel)


Karfreitag, 14. April. 10 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

S. Friedrich Selter (Predigt), Bernd Eberhardt (Orgel)

Musik von Bach, Mendelssohn und Reger


Ostersonntag, 16. April, 11 Uhr

Kantatengottesdienst

mit anschließendem Oster-Brunch

P. Gerhard Schridde (Predigt)

Mitglieder der Göttinger Stadtkantorei, Göttinger Collegium; Bernd Eberhardt (Leitung und Orgel)

Johann Sebastian Bach: Kantate „Christ lag in Todesbanden“, BWV 4


Ostermontag, 17. April, 10 Uhr

Predigtgottesdienst

S. Friedrich Selter (Predigt), Bernd Eberhardt (Orgel)
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Bild: Iwanow; Christus erscheint Magdalena nach seiner Auferstehung (mediserv)

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Wünsch Dir Deinen Bibelvers!

St. Johannis sucht Texte für die neuen Antependien 

Zum Abschluss der Renovierung des Chorraums von St. Johannis steht in diesem Jahr noch die Lieferung der Hauptstücke für den Altarraum an. Neben Kanzel, Lesepult und Leuchter wird dies vor allem der neue Altar mit der integrierten Taufschale sein. Diesen Altar sollen farbige Stoffauflagen schmücken, die Antependien. Es gibt sie in vier Farben für die verschiedenen Zeiten im Kirchenjahr: 

Weiß: für die Feiertage Weihnachten, Ostern, Johannistag u. a.
Rot: für Pfingsten und Reformationstag
Grün: für die Epiphanias- und Trinitatiszeit
Violett: Advents- und Passionszeit

Wie das auf dem neuen Altar von St. Johannis aussehen soll, können Sie dem beigefügten Bild aus der Präsentation der Entwürfe für die Hauptstücke entnehmen. 

Nun ist es an Ihnen: Wünschen Sie sich Ihren Bibelvers! Wählen Sie aus den Vorschlägen des Kirchenvorstandes je einen Vers für die vier verschiedenen Antependien aus oder unterbreiten Sie einen eigenen Vorschlag. Alles Weitere können Sie dem Text entnehmen, der in der St. Johanniskirche ausliegt oder auch im Gemeindebüro erhältlich ist. Sie können ihn auch unter dem Menüpunkt "Umbau" https://johannis-goettingen.wir-e.de/umbau herunterladen.

Vielleicht gehören Sie außerdem - und unabhängig davon, ob Ihr Wunsch übernommen wird, - zu den drei glücklichen Gewinnern für je eine Freikarte für die Fahrt nach Wittenberg zur Weltausstellung Reformation im Juli 2017, die unter den Teilnehmenden unter Ausschluss des Rechtsweges ausgelost werden. Ihre Vorschläge müssen bis zum Teilnahmeschluss am Sonntag, 23. April 2017 um 11 Uhr beim Gottesdienstausschuss in St. Johannis vorliegen. Im Eingang zur Kirche steht eine gläserne Sammelbox bereit.

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Bild: Entwurf Zink.Gensichen

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Palmsonntag

mit Taufgottesdienst und Kirchkaffee

Am Sonntag, 09.04.2017 feiern wir den letzten Sonntag vor Ostern: Palmsonntag, der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit. Jesus zog auf dem Esel nach Jerusalem ein. Die Volksmenge schnitt Palmzweige ab, die eine große symbolische Bedeutung besaßen. Man verwendete sie u. a. dafür, den siegreichen König nach dem Feldzug bei seiner Rückkehr zu begrüßen und ihm zu huldigen. Das Volk zog mit den Palmzweigen vor die Stadt, um Jesus zu begrüßen. 

Wir begrüßen an diesem Sonntag durch die Taufe ein neues Mitglied in der christlichen Gemeinschaft. Die Taufe ist die schönste Art, wie die Kirche Willkommen sagt. Sie ist ein Fest - für den Täufling, für die Familie, für die ganze Gemeinde. Taufe und Predigt an diesem Sonntag liegen in der Hand von Pastor Gerhard Schridde. Beginn: 10.00 Uhr.

Und wer noch etwas Zeit im Anschluss an den Gottesdienst übrig hat: St. Johannis lädt zu dem fest zum Gemeindeleben gehörenden allmonatlichen Kirchkaffee unter der Orgelempore ein.

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Bild: Schräder

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Bild: Eberhardt

Organo Pleno

Lange Nacht der Orgel in St. Johannis

Innerhalb der Reihe „Reformation gestern und heute“ veranstaltet die Göttinger Stadtkantorei am Samstag, 1. April 2017 ab 18.00 Uhr eine „LANGE NACHT DER ORGEL“. Studierende im Fach Kirchenmusik und Orgel musizieren je 20 Minuten. Das Konzert wird ausgeführt an der großen Ott-Janke-Orgel in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen.

Ein Akzent des Programms der jungen Organisten liegt jeweils auf einem Bezug zur Reformation. Improvisation ist dabei genauso möglich wie Literaturspiel freier oder choralgebundener Werke.

Es gibt Musik, Gespräche, Fingerfood und eine Orgel-Lounge. Kommen Sie und hören Sie! Seien Sie gespannt!

Der Eintritt ist frei (Kostenbeitrag erbeten).
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Bild: Christoph Lutz

Geistliche Abendmusik

Am Samstag, 25. März 2017 um 19:00 Uhr lädt der Projektchor vocapella sacra mit seinem Dirigenten Prof. Dr. Bodo Bischoff (Berlin) sehr herzlich zu einer „Geistlichen Abendmusik“ in die Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen ein. 

Auf dem Programm stehen geistliche Lieder und Motetten u. a. von Moritz Hauptmann (1792-1868), Albert Becker (1834-1899) und Felix Mendelssohn (1809-1847). Die Chortitel werden ergänzt durch romantische Orgelmusik (Michael Free, Göttingen) sowie geistliche Lieder für Mezzosopran (Astrid Kuschke-Jaecks, Berlin, begleitet von Reinhold Stamm, Orgel, Hann. Münden).

Die neuapostolischen Sängerinnen und Sänger des Projektchores vocapella sacra stammen aus allen Teilen Deutschlands. Sie treffen sich seit über zehn Jahren unter ihrem Leiter Bodo Bischoff ein- bis zweimal jährlich zu dreitägigen Probenphasen, um zum Abschluss ihres Chorprojektes jeweils eine „Geistliche Abendmusik“ auszurichten.

Der Eintritt ist frei. Um eine Kollekte wird gebeten.

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Bild: Pastor Dr. Joachim Mörlin, 1544-1550 an St. Johannis - Bild: Schräder

Erste evangelische Pastoren

Göttingen wurde 1529/30 eine evangelische Stadt. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Universität in der Stadt, von wo neue Theologen angeworben werden konnten. Woher kamen die ersten evangelischen Prediger und wie gestaltete sich die Zeit des Übergangs von den altgläubigen Klerikern zu den „Reformkatholiken", den Neugläubigen? 

Bettina Lattke, Kirchenpädagogin des Kirchenkreises Göttingen, bietet zum Jahr des Reformationsjubiläums an, sich mit dieser damaligen Situation im Rahmen eines Vortrags zu befassen, auch durch die Präsentation einiger Darstellungen der ersten Theologen an der Markt- und Ratskirche St. Johannis, welche zugleich die kirchliche Leitung der Stadt und Region inne hatten.

Sonntag, 12. März 2017, 15.00 Uhr, Dauer: ca. 60 Minuten

Treffpunkt: Rats- und Marktkirche St. Johannis

Dieses Angebot wird auch am Sonntag, 11. Juni 2017 um 15.00 Uhr stattfinden.

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Bild: Preßler

... dadurch dringt das Licht herein! 


Während des Abendmahlgottesdienstes am 05.03.2017 wurde das neue Fenster über dem Nordportal von St. Johannis eingeweiht. Pastor Schridde gebrauchte zum Abschluss seiner Predigt das Bild, das wir aus dem Lied „Anthem" des großartigen, 2016 verstorbenen kanadischen Musikers Leonard Cohen kennen: „There's a crack in everything. That's how the light gets in." Durch einen Riss (oder auch durch einen Neubeginn), fällt neues Licht herein.

Das Licht dringt nun auch in besonderer Weise durch diesen ersten gläsernen Baustein in das noch der Renovierung und des Umbaus harrenden Langschiffs von St. Johannis ein. Wer nicht die Möglichkeit hat, sich vor Ort einen Eindruck von dieser kunstvollen Ausführung zu verschaffen, kann auf der Seite "Umbau" https://johannis-goettingen.wir-e.de/umbau einige Fotos von der Einweihung des Nordfensters betrachten.

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Bild: Entwurf Günter Grohs

Neues Fenster für St. Johannis

Nordportal mit neuem Schmuck

Es ist so weit: Am Sonntag, 05.03.2017 wird das von dem Werningeroder Künstler Günter Grohs entwickelte und in Zusammenarbeit mit den Glaswerkstätten Schneemelcher aus Quedlinburg angefertigte neue Fenster über dem romanischen Nordportal von St. Johannis im Gottesdienst um 10.00 Uhr, den Pastor Schridde halten wird, eingeweiht.

Günter Grohs hat Künstlerische Glasgestaltung mit dem Schwerpunkt Glasmalerei an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle (Saale) studiert. Er arbeitet seit Beginn der 90er Jahre freiberuflich mit einigen Glasmalereien zusammen, beteiligt sich an Ausstellungen im In- und Ausland, hat architekturbezogene Arbeiten in mehr als 150 Kirchen, Privathäusern und öffentlichen Gebäuden ausgeführt und 2007 den Kunstpreis der Stadt Wernigerode erhalten. 

Über seine Arbeit schreibt er auf seiner Website (www.guenter-grohs.de): „Glasgestaltung verstehe ich als Raumgestaltung - als eine Fortsetzung der Architektur mit anderen Mitteln. Diese gestalterischen Mittel können sehr verschieden sein und richten sich nach Bestimmung des Raumes, dessen Ausrichtung, notwendigem Lichtbedarf und weiteren objektiven Vorgaben. Sie reichen von völligem Verzicht auf Farbigkeiten - bei mit Sandstrahl bearbeiteten Glasoberflächen beispielsweise - bis hin zu intensiven Farbigkeiten und senkverformten Gläsern mit anschließender, mehrfacher glasmalerischer Veredelung. Eine spannungsvolle Harmonie der Flächen sowie der Verzicht auf vordergründige Lesbarkeit und die immerwährende Suche durch Sehen sind mir wichtig. Romano Guardini hat einmal geschrieben: ‚Die richtig geformte Leere von Raum und Fläche ist keine bloße Negation der Bildlichkeit, sondern deren Gegenpol. Sie verhält sich zu dieser wie das Schweigen zum Wort.‘“

Im Zuge der Innenrenovierung der St. Johanniskirche und ihrer programmatischen Entwicklung zur Bürger- und Kulturkirche traf zum Advent 2015 das erste neue, erhellende Licht die Rats- und Marktkirche im Zentrum Göttingens: Der neu ausgemalte Chorraum zieht die Blicke magisch auf sich. Die Hauptstücke wie Altar, Kanzel und Lesepult sollen im Spätsommer 2017 installiert werden. Das Langschiff liegt indes vergleichsweise noch sehr im Dunkel. Doch hält auch hier nunmehr die erste Renovierungsarbeit Einzug: Das neue Fenster über dem Nordportal. Für die Finanzierung hatte sich spontan ein Einzelspender gefunden. 

Der Neuverglasung kommt die Funktion des Blickleitens zur Erschließung des Kirchenraumes insbesondere dann zu, wenn der Haupteingang zu St. Johannis zum Abschluss der Umbauarbeiten im Jahr 2019 auf das Südportal verlegt sein wird und die Besucher nach Betreten des Innenraums zuerst auf die Fenstergestaltung über dem Nordportal blicken. Günter Grohs knüpft mit seiner Gestaltung des Nordfensters an das Vergangene an, das sich im Gefallenenfenster über dem Südportal manifestiert, und schreibt die Gewissheit des Vergangenen mit der Zuversicht auf das Kommende durch neues Ordnen, Formen und Gestalten fort, das der Betrachter selbstständig entwickeln kann. Für den Einbau aller acht Fenster im Langschiff ist es indes noch zu früh. Dazu muss noch einiges an Spenden eingeworben werden. Spendernamen können in die Fenster eingearbeitet werden.

Der Künstler selbst, die Glaswerkstätte und die Kirchenleitung von St. Johannis werden die feierliche Einweihung begleiten, musikalisch unterstützt vom Posaunenchor St. Johannis und dem „Männerchor“ der Göttinger Stadtkantorei.
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