St. Johannis Göttingen

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Sonntag, 11. Dezember (3. Advent), 19 Uhr

WEIHNACHTSORATORIUM

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium I - III 
Magnificat in D-Dur

Johann Sebastian Bachs weltberühmtes Weihnachtsoratorium wird in diesem Jahr kombiniert mit dem höchst anspruchsvollen Magnificat in D-Dur. Neben hervorragenden Solisten (sie kommen aus Hamburg, Bremen, Wien und Göttingen) treten Göttinger Kammerchor (Magnificat) und Göttinger Stadtkantorei (WO) auf.

Johanna Neß (Sopran) 
Nicole Pieper (Alt) 
Clemens Löschmann (Tenor) 
Klemens Sander (Bass)

Göttinger Kammerchor (Magnificat)
Göttinger Stadtkantorei (Weihnachtsoratorium)

Göttinger Barockorchester 
Leitung: Bernd Eberhardt

Karten in vier Kategorien zu Preisen zwischen 29,- und 12,- EUR (Ermäßigungen in ausgewählten Kategorien für Schülen, Studenten und Schwerbehinderte)

Einführungsvortrag Mittwoch, 07. Dezember, 20 Uhr (gr. Saal des Gemeindezentrums)

HÖREN UND VERSTEHEN

Eine Einführung in die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsoratoriums.
Referent: Rudolf Schmidt
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Bild: Autograph der 1. Seite der Partitur des Weihnachtsoratoriums (mediserv)

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Sonntag, 04. Dezember (2. Advent), 10 Uhr

Gottesdienst mit Trompeten, Pauken und Orgel


Festlicher Gottesdienst mit Taufe und Abendmahl

Predigt:
Sup. Friedrich Selter

Musik:
Marten Bock, Christoph Rüling (Trompeten)
Günter Marstatt (Pauken)
Bernd Eberhardt (Orgel)

Werke von Vejvanovsky, Vivaldi und Händel
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Bild: Christoph Rüling und Marten Bock (privat)

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Krippenausstellung eröffnet!

Aus der schier unerschöpflichen "Sammlung Ziehe" hat Diakon Wolfgang Ziehe wieder mit viel Liebe und erheblichem Zeiteinsatz Exponate zusammengestellt, die noch in keiner der bisherigen Krippenausstellungen in der Rats- und Marktkirche St. Johannis zu sehen waren. Krippenbilder von Kindern aus der Ev. Kita Bovenden sind ebenso dabei wie Engelbilder verschiedenster Menschen aus sehr verschiedenen Generationen und Einblicke in die historische Weihnachtsbäckerei. Kommen und Sehen kann nur anempfohlen werden. Die Ausstellung „Vom Advent bis zum Dreikönigstag“ ist in den Adventswochen von Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Führungen bietet Kirchenpädagogin Bettina Lattke um 17 Uhr an.

Am Samstag, 17.12.2016 um 18 Uhr gibt es ein zusätzliches Highlight: Gesine Schellenberg spielt himmlische Krippenmusik auf der Querflöte.

Der Eintritt ist frei.
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Bild: Schräder

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Bild: Schräder

Der Aufbruch gelingt!

Wie der Gemeindeleitung am 11.11.2016 mitgeteilt wurde, fördert der Bund die Sanierung des Innenraumes der Rats- und Marktkirche St. Johannis in den nächsten drei Jahren mit 1,75 Millionen Euro. Dies hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in seiner abschließenden Beratung für den Haushalt 2017 beschlossen. Die Mittel werden im Haushalt der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien bereitgestellt. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Innenrenovierungsmaßnahmen der Kirche beträgt 3,5 Millionen Euro. Die restlichen Mittel sollen durch die Ev.-luth. Landeskirche Hannover, durch Rücklagen der St.Johannisgemeinde sowie durch Spenden und Stiftungen aufgebracht werden.

Im Jahr 2014 hat sich die Gemeinde auf den Weg gemacht. Der Chorraum wurde saniert. 2016 und 2017 dienen der Vervollkommnung des Chorraums und dem Beginn der Fenstergestaltung im Hauptschiff. Eine neue Außenbeleuchtung für das Kreuzigungsfenster im Chor kommt in Kürze hinzu. Zu tun bleibt im Weiteren aber noch allerhand: Technik, Beleuchtung, Sandsteinboden, Stühle, Beschallungsanlage, farbliche Neufassung des gesamten Kirchenraumes nach historischen Befunden in hellen Farbtönen, Reinigung von Gemälden und Epitaphien, Heizungsbau, Verglasungsarbeiten, Gestaltung der Emporen, ein neuer Eingang und noch mehr, natürlich immer unter Wahrung des Denkmalschutzes.

Die Rats- und Marktkirche St. Johannis prägt das Stadtbild Göttingens. Ihre beiden Türme sind das markante Symbol. Sie ist ein Ort, der vom Glauben erzählt, in dem Gottesdienste gefeiert werden und Gemeindeleben stattfindet. Und in Zukunft will St. Johannis noch mehr sein: Eine offene Bürgerkirche für alle Menschen. Ein Veranstaltungsort, der neben der Göttinger Stadtkantorei auch anderen Kulturschaffenden eine Bühne bietet. Ein Raum für den gesellschaftlichen Diskurs und vielfältige Begegnungen.

Die Verantwortlichen der Gemeinde sind sehr dankbar für die vielfältige Unterstützung ihres Vorhabens und gerade auch für diese besondere Förderung seitens des Bundes. Dies alles lässt sehr guten Mutes auf die Umsetzbarkeit des Gesamtprojekts „Aufbruch St. Johannis“ hoffen.
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Ökumenischer Laternenumzug

Wann?
11.11.2016, 17:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Schräder
Am Freitag, 11.11.2016 findet wieder der Ökumenische Laternenumzug zu St. Martin statt, begleitet von Pastor Gerhard Schridde von der St.-Johannisgemeinde, Pater Manfred Hösl SJ von der Citykirche St. Michael und Pastor Markus Wackernagel von der St.-Mariengemeinde.
Seit unzähligen Jahren zieht nun die Schar mit ihren mild leuchtenden, bunten Lampions zu Einbruch der Dunkelheit am Martinstag durch die Gassen der Innenstadt. Auch das Wetter hat in diesem Jahr beschlossen, einen, wenn auch kalten, aber gleichwohl regenfreien Umzug für Klein und Groß zu ermöglichen. Start und Ziel wird die Rats- und Marktkirche St. Johannis sein.
Noch dazu handelt es sich in diesem Jahr um einen Martinstag mit Jubiläum: 2016 wird der 1700. Geburtstag Sankt Martins gefeiert. Der Legende nach soll der um 316 in Ungarn geborene Martin als junger Soldat in einem strengen Winter hoch zu Pferd einen frierenden Bettler getroffen haben. Martin teilte seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. Sein Beerdigungstag, der 11. November, wurde zu seinem Namensfest.
Wo?
Rats- und Marktkirche St. Johannis
Johanniskirchhof 2
37073 Göttingen
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Hymn to Freedom 

Das Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann hatte sich am Sonntagabend aus Anlass des vom 4. bis 13. November stattfindenden 39. Jazzfestivals in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen zur seit Jahren gepflegten besonderen Form des Gottesdienstes, dem Jazz-Gottesdienst, eingefunden. "Bach and More" hieß das Programm, das die drei feinen Musiker mitgebracht hatten und mit dem sie mit ihren besonderen Adaptionen und Arrangements die Gemeinde in der sehr gut besetzen St. Johanniskirche begeisterten. 
Das Publikum nahm sich in freier Anwendung des der Ansprache von Superintendent Selter zugrundeliegenden Wortes aus dem 2. Korinther-Brief "Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit!" eben diese Freiheit, Beifall zu spenden zu den einzelnen prägnant anmoderierten Musikstücken, aber auch für die Gedanken von Friedrich Selter. Wie schön, das hat man auch nicht alle Tage! 
Oscar Petersons "Hymn to Freedom" stand am Schluss des Zyklus, eine passendere Überleitung zu den gleichzeitig anlaufenden Veranstaltungen der Friedensdekade 2016 könnte es kaum geben. Die Zugabe "Somewhere over the Rainbow" wies über den Tag hinaus. Eine stehende Ovation gab's zum Schluss. St. Johannis bedankt sich für dieses besondere Erlebnis.
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Bild: Schräder

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Bild: Claudia Barainsky (priv.)

JOHANNES BRAHMS: EIN DEUTSCHES REQUIEM

05.11.16, 19:00 Uhr
St. Johanniskirche
Johanniskirchhof
37073 Göttingen


Johannes Brahms:
Ein deutsches Requiem
Tragische Ouvertüre

Johannes Brahms' vielleicht bedeutendstes und in der Kirchenmusik unbestritten als Standardwerk geltendes „Deutsches Requiem“ stand immer wieder auf dem Programm der Göttinger Stadtkantorei. Und doch fordert es jeden Chor jedes Mal neu. Musikalisch-interpretatorisch, theologisch und gesangstechnisch stellt es höchste Anforderungen. Trotzdem fasziniert es durch seine schier unendliche melodisch-lyrische Qualität, seine Instrumentation, aber auch seine Dramatik.


Informationen zu den Ausführenden:

Claudia Barainsky (Sopran)
Andreas Scheibner (Bass)
Göttinger Stadtkantorei
Göttinger Symphonie Orchester
Leitung: Bernd Eberhardt


Weiterführende Links:
Ticketverkauf über Reservix
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Jazzgottesdienst - Bach and More

6. November 2016, 18.00 Uhr

St. Johannis - Göttingen

JAZZ-TRIO KORDES-TETZLAFF-GODEJOHANN

Olaf Kordes                Piano

Wolfgang Tetzlaff       Kontrabass

Karl Godejohann         Schlagzeug

Friedrich Selter           Gedanken

 

Vor zwei Jahren begeisterte das Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann aus Bielefeld die Gottesdienst- und Konzertgemeinde in der vollbesetzten St. Johanniskirche mit der „Easter Suite“ von Oscar Peterson. Nun kommen die drei sympathischen Musiker wieder mit ihrem aktuellen Programm, „Bach and More“. Weil Bach einfach „groovt" hat sein Werk schon immer Musiker aller Stile und Epochen zur Bearbeitung angeregt. Der berühmte Tenorsaxophonist, Joshua Redman, hat einmal gesagt: „Du kannst nicht Jazz spielen, ohne auch Bach zu spielen.“ Mit „Bach and More" stellt das perfekt abgestimmte und sensibel agierende Trio neben eigenen Arrangements auch Bearbeitungen von Oscar Peterson und Jacques Loussier vor. Dabei fasziniert besonders der respektvolle Umgang mit dem Vorbild bei gleichzeitig eigener Färbung.

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Bild: Friedrich Selter

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Bild: Schräder

Kirche für Bürger

Viel Mühe hatten sich Kirchenvorstand und Aktive der Johannisgemeinde für diesen ganz gewöhnlichen Freitagabend gegeben. Eingeladen war zu einer Begegnung mit Kirche aus individueller Perspektive. Interessante Stationen waren zu besichtigen:

  • Der aktuelle Hauptzweck, mit dem auch die Verwendung des freiwilligen Kirchenbeitrags 2016 verbunden ist, stand zur Anschauung: Nachdem die Kirchenfenster im Gefolge der Renovierung des Altarraums nun so schön nach außen zum Alten Rathaus hin leuchten, soll nun auch der „Gegenblick“ ins Auge gefasst werden. Eine Leuchtsäule in Höhe der Bushaltestelle zwischen St. Johannis und dem Alten Rathaus soll das Kreuzigungsfenster zentral im Ostchor so beleuchten, dass auch bei Abendveranstaltungen innen das zu sehen ist, was bisher bei Dunkelheit nur von außen zu sehen ist, und damit eine Verbindung mit den demnächst zur Vollendung kommenden Installationen im Chorraum  darstellt: Das Kreuz ist dann bei Tag und Nacht in der Kirche zu sehen.
  • Nie Gesehenes gab es zu betrachten: Wer weiß schon, das sich unter dem Chorraum noch ein Keller befindet? Sakristei, Heizungs- und Hauswirtschaftsraum befinden sich in unmittelbarer Nähe.
  • Die per Funk steuerbare Ausleuchtung des Chorraumes konnte in allen Facetten erprobt werden.
  • Die nächsten Schritte zur Renovierung des Langschiffes wurden erläutert, z. B. der ganz neue Aufgang zu den Emporen.
  • Kantor Bernd Eberhardt zeigte, was die Ott-Janke-Orgel alles kann, was sie so anders macht gegenüber anderen Orgeln, wie sie je nach Auslastung des Raumes (durch den kundigen Organisten) angepasst werden kann und wie sie auch der in Kirchen nicht einfachen Temperaturlage trotzt.
  • Und nicht zuletzt: Fast war es ein Erzählcafé, zu dem sich ein großer Teil der Besucher zum Abschluss im Gemeindesaal bei kleinen Speisen und Getränken zusammenfand.

Auf dem langen Weg, der den Status der Rats- und Marktkirche Göttingens bewahrt und sie zur Bürgerkirche erweitert, den man hier als Gang, vielleicht als Spaziergang, wahrnehmen konnte, wurde ein Pfad gelegt, der zu weiteren Begehungen und Begegnungen dieser Art ermuntert.

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Nachtschichten

Die Göttinger St. Johanniskirche war schon immer ein Ort der besonderen Chormusik. Deshalb freuen wir uns über ein ganz beonderes Gastkonzert: Unter der Überschrift "Nachtschichten" gestaltet der Deutsche Jugendkammerchor unter der Leitung von Florian Benfer am Samstag, den 29. Oktober um 20 Uhr ein Chorkonzert in der St. Johanniskirche.

Zu Gehör kommen Werke zum Thema "Nacht" von Rheinberger, Brahms, Reger, Mäntyjärvi, Nørgård, Rautavaara, Ravel, Pärt, Nystedt u.a.

(Karten an der Abendkasse)

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Bild: Deutscher Jugendkammerchor (homepage)

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