St. Johannis Göttingen

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Bild: Schräder

Der Bund fürs Leben

Es ist der 21. am 21. - Aha …!?? Auflösung: Es ist der 21. Sonntag nach Trinitatis am 21. Oktober 2018. Genug der Zahlenspielerei? Nein, eine noch: „111 – jetzt geht’s los“. So lautet das persönliche Motto von Simone Weill und Detlef Radtke für einen besonderen Schritt in die Zukunft: Unser Kirchenvorstandsmitglied Simone Weill und unser Küster Detlef Radtke schließen am kommenden Sonntag miteinander den Bund der Ehe.

Superintendent Friedrich Selter schreibt dazu: „In diesem Gottesdienst heiraten Simone Weill und Detlef Radtke kirchlich. Sie sprechen einander vor Gott und der Gemeinde das Ja-Wort zu. Gemeinsam mit der Gemeinde danken sie Gott für das Geschenk der Liebe und bitten Gott um seinen Segen für ihre Ehe. Damit ist für den Gottesdienst zugleich auch insgesamt ein Thema vorgegeben: Das Verhältnis von ‚Öffentlich‘ und ‚Privat‘“. Die Gemeindeöffentlichkeit begleitet mit den Trauzeugen das Paar in den schönsten privaten Raum, die Ehe.

Seien Sie dabei. Sie sind herzlich eingeladen, an der kirchlichen Trauung im Gottesdienst um 10 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis teilzunehmen.

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Bild: St. Johannis

"Denkste"
Gesprächsreihe über das Christsein heute

Eine Gesprächsreihe mit Stephan Meyer und Pastor Gerhard Schridde, in der Glaubensinhalte thematisiert und evangelische sowie andere Positionen vorgestellt werden. Für interessierte Erwachsene, z. B. auch zur Vorbereitung auf die Taufe.

Thema: Der unbekannte Jesus ...

Zeit: Mittwoch, 17.10.2018, 19 Uhr bis 20.30 Uhr
Ort: Kleiner Gemeindesaal

Ein weiterer Gesprächsabend in der Reihe "Denkste" findet am 24.10.2018 statt.
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Bild: Schräder

Auf Sicht

„Auf Sicht“ fliegt der Pilot seine Maschine. „Auf Sicht“ steuert der Kapitän sein Boot. Aufsicht übernimmt der Lehrer in der Pause auf dem Schulhof. Und was ist das, was das nebenstehende Bild Ihnen sagen will? Ein Rückspiegel. Eine Rück-Sicht. Rücksicht! Stellt sich auch bei Ihnen gelegentlich das Gefühl ein, dass heutzutage zu wenig Rücksicht an der Tagesordnung ist? Das „Ich“ steht im Vordergrund. Es bildet sogar die Binnenbuchstaben des Wortes Sicht. Aber es ist eben nicht alles. Welche „Sicht“ sollte auf die Dinge herrschen?

Nach-Sicht, wenn anderen etwas nicht so gut gelungen ist
Vor-Sicht, mit dem Urteil über das Nichtgelingen
Ein-Sicht, es könnte besser gelingen
Um-Sicht, wie es besser gelingen könnte
Weit-Sicht, wie es nachhaltig werden kann

Oder in zusammenfassender „Kurz-Sicht“ von A bis Z:
Aussicht: Es wird besser
Zuversicht: Ja, das ist es

Dazu passt auch der Wochenspruch für den vor uns liegenden 20. Sonntag nach Trinitatis: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Micha 6,8). Den Gottesdienst am 14. Oktober 2018 um 10 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis leitet Pastor i. R. Wolfgang Petrak. Herzliche Einladung!

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Bild: Schräder

Beten und Essen zu Erntedank

Haben Sie die neue Ausgabe von „Kirche für die Stadt“ schon gelesen? Dann sind Sie auf den Johannisseiten auch auf unser diakonisches Angebot gestoßen: „Beten und Essen“, jetzt schon seit mehr als 25 Jahren. Mit der Suppe nach dem Erntedankgottesdienst hatte schon vorher alles angefangen, was sich dann zum dauerhaften Angebot zu verstetigte, in der Regel allmonatlich am letzten Sonntag.

So soll es auch am kommenden Sonntag, 7. Oktober 2018 nach dem Gottesdienst um 11 Uhr zum Erntedankfest sein, den Pastor i. R. Dr. Rainer Dinger leiten wird. Und ganz traditionell wird es wieder ein Eintopfessen sein, das Ulrike Schmidt-Glawatz und ihr Team in Eigenarbeit bewerkstelligen und den Besucherinnen und Besuchern der Rats- und Marktkirche St. Johannis im großen Gemeindesaal anbieten. Wenn diese sich zudem mit dem erbetenen Obolus von 5 € beteiligen, ist die Freude sicher allseits.

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Bild: Göttinger Barockorchester

Wiederentdeckt und aufgeführt

Mit einer Rarität wartet das Göttinger Barockorchester, gegründet vom Violonisten und Konzertmeister Henning Vater, am Samstag, 6. Oktober 2018 um 18 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen auf: Auf dem Programm stehen Werke des Göttinger Stadtkantors Carl Friedrich Rudorff (1749-1796). Neue Kantaten dieses Komponisten wurden in der Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek wiederentdeckt und werden nun zur Aufführung gebracht. Das Programm umfasst außerdem Instrumentalwerke von Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Joachim Quantz sowie die Kantate „Ach, dass Du den Himmel zerrissest“ von Wilhelm Friedemann Bach. Die Leitung dieses Konzertabends hat Antonius Adamske. Es erfolgt eine Aufzeichnung durch NDR Kultur. Karten gibt es unter www.reservix.de und an der Abendkasse.

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Bild: Städtisches Museum Göttingen

Turm – Hof- und Gartenführung mit Bettina Lattke

„St. Johannis von oben bis unten“

Natürlich ist die Kirche mit ihrer Galerie an der Spitze des Nordturms und der Aussicht von oben über die Stadt attraktiv - doch bei dieser Führung ist die ausnahmsweise das Unten das Besondere. In der Regel gibt es keine Führungen im Gemeindehaus oder in dessen Hof und Garten, da dies eher Wohnbereich und Privatgelände ist.

Wie das einmal ausgesehen hat, wird aus der nebenstehend abgebildeten Zeichnung deutlich, die auf etwa 1850 datiert wird.

Die Zusammenlegung der Höfe zwischen Johanniskirchhof und Papendiek im Norden und Süden sowie zwischen Johannisstraße und Paulinerstraße im Westen und Osten zu einer gesamten Grünanlage im Quartier ist zum Beginn der 1990er Jahre von der Stadt, der Städtischen Wohnungsbau GmbH und privaten Eigentümern entworfen worden. Es ist altes städtisches Kerngebiet Göttingens. Zum Gänselieselfest wird die Kirchenpädagogik im Anschluss an den Gottesdienst auf der Freilichtbühne eine Führung zu dieser Anlage anbieten.

Sonntag, 30. September 2018, 12 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten, Treffpunkt: Vor dem Pfarrhaus am Johanniskirchhof

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Bild: Schräder

Gottesdienst zum Gänselieselfest

„Ich bau ´ne Stadt für Dich …“

… so heißt es im Refrain eines Liedes von Cassandra Steen, das sie in Kooperation mit Adel Tawil im Jahr 2009 veröffentlicht hat. Es wird am kommenden Sonntag bei dem von Pastor Gerhard Schridde geleiteten ökumenischen Gottesdienst auf der Bühne an der Rats- und Marktkirche St. Johannis zu hören sein. Rüdiger Brunkhorst und Kai Fennel werden die musikalische Umsetzung mit Band und Posaunen für dieses und die anderen Lieder während des Gottesdienstes besorgen. 

Worum geht es? Das Lied handelt zunächst von nicht lebenswerten Umständen in der Stadt: Viel Reklame, starker Straßenverkehr, Egoismus, Anonymität, Gier nach dem Glück. So kann es nicht weitergehen. Und deshalb wird im Song eine Stadt gebaut „aus Glas und Gold und Stein, und jede Straße, die hinausführt, führt auch wieder rein.“

Darum geht es: Eine lebenswerte Stadt. Göttingen. „Eine Stadt für dich und mich.“ Diese Zielvorstellung wird sich durch Gespräche, Lesungen und Predigt ziehen. 

Sonntag, 30. September 2018, 11 Uhr auf der Bühne am Johanniskirchhof

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Bild: Schräder; v.l.n.r.: Björn Stahl, Barbara Rausch, Pastor i. R. Rudolf Schmidt

Kirchenöffner:

10000. Besucher 2018

Offene Türen laden zum Eintreten in den Raum ein. Die Rats- und Marktkirche St. Johannis ist ein Besuchermagnet. Warum? Ein Hingucker eben. Der nach dem ersten Teil der Innenrenovierung hell scheinende Altarraum zieht die Blicke an, lockt zum Betrachten aus der Nähe.

So tat es auch Barbara Rausch aus Elze, die zu einem Tagesbesuch in Göttingen weilte. Damit war sie am 21. September um exakt 11.47 Uhr die 10000. Besucherin in diesem Jahr. Das ist eine vergleichsweise zu anderen Jahren früh erreichte Zahl und lässt auf eine Rekordzahl zum Jahresende hoffen. Sie ist auch deshalb so bemerkenswert, weil im letzten Jahr erst gegen Ende des Jahres diese magische Grenze überschritten wurde. Noch dazu fand damals die attraktive Krippenausstellung in der Adventszeit in St. Johannis statt, was in diesem Jahr wegen des Beginns der Renovierungsarbeiten im Hauptschiff nicht der Fall sein kann.

So war es Kirchenöffner Björn Stahl vergönnt, der an diesem Tag seinen ehrenamtlichen Dienst versah, die Jubiläumsbesucherin zu beglückwünschen und ihr als kleine Erinnerungsgabe leckere Marmeladen aus Pastors Garten mitzugeben, die Barbara Rausch auch vom Hersteller, Pastor i. R. Rudolf Schmidt, persönlich überreicht wurden.

Nur zu gern wären alle Beteiligten aus dem großen Kreis der Kirchenöffner bei diesem erfreulichen Ereignis dabei gewesen. Sie machen in ihren i. d. R. zweistündigen Schichten freudig weiter, nehmen auch noch gern weitere Interessenten für die Kirchenöffneraufgabe auf und, wer weiß, wer den nächsten Jubiläumsgast begrüßen darf.

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Bild: Bernd Nawothnig, Foto privat

Frieden – Jazz – Predigt

Ein Dreiklang besonderer Art erwartet die Gemeinde am vorletzten Wochenende im September in der Rats- und Marktkirche St. Johannis:

Andacht zum Weltfriedenstag
Freitag, 21. September 2018

Die Vereinten Nationen haben 1981 den 21. September zum „Weltfriedenstag“ ernannt. In diesem Jahr werden zu diesem Anlass erstmals von 18 bis 18.15 Uhr europaweit die Glocken läuten. Auch in der Göttinger Innenstadt werden sich viele Kirchen daran beteiligen und mit ihrem Geläut einladen zur Friedensandacht der ACK mit Superintendent Friedrich Selter, Dechant Wigbert Schwarze, Pastor Gerhard Schridde und Dr. Sven Mönkemeyer von der Neuapostolischen Gemeinde um 18.15 Uhr in der St. Johanniskirche.

Jazzgottesdienst – Bernd Nawothnig Quartett
Samstag, 22. September 2018, 20 Uhr

Holger Werner: Saxophone, Klarinetten
Maximilian Mäckel: Klavier
Martin Tschoepe: Bass
Bernd Nawothnig: Schlagzeug
Friedrich Selter: Texte, Gedanken

Das Bernd Nawothnig Quartett verspricht ein besonderes Erlebnis: Geistliche Lieder, die ursprünglich nicht für den Jazz geschrieben wurden, werden durch die Arrangements und Ausdrucksweise der Musiker zu echtem Jazz.

In Gesängen fand christlicher Glaube von Beginn an eine Ausdrucksform. In den ersten tausend Jahren wurden diese nicht schriftlich festgehalten. Erst ab dem 13. Jahrhundert formte sich die Notenschrift. Die ersten Lieder des Jazz haben ihren Ursprung in der afrikanischen Musiktradition. Mit dem Sklavenhandel wanderte diese nach Nordamerika und entwickelte sich dort zum Blues. Diese ebenfalls mündlich tradierten Melodien bildeten die Grundlage für den Gospelgesang der afroamerikanischen Gemeinden. Die spätere Vermischung mit europäischer Musik bildet schließlich eine wichtige Wurzel des Jazz.

Die vier Musiker sind fest in der deutschen Jazzszene verankert und verstehen es durch ihre internationale Erfahrung, die spirituelle Wirkung dieser Musik zu entfalten. Aus Liedern, die viele aus dem Gesangbuch kennen, gestaltet sich ein Jazzgottesdienst, in dem Musik, Texte und Gedanken sich gegenseitig ergänzen.

Der Eintritt ist frei. Um eine angemessene Spende wird gebeten.

Predigt(en)

Predigtgottesdienst am Sonntag, 23. September um 10 Uhr mit Superintendent Friedrich Selter und Gildegottesdienst am Montag, 24. September 2018 um 8 Uhr mit Superintendent Friedrich Selter

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Bild: Plakat St. Johannis

„Denkste ...“

Gespräche über das Christsein heute

Ein Eröffnungsabend für drei Gesprächsabende, gestaltet von Kirchenvorstandsmitglied Stephan Meyer und Pastor Gerhard Schridde. Zum Auftakt am Mittwoch,  12. September 2018 um 19 Uhr im Gemeindehaus der Rats- und Marktkirche St. Johannis lautet das Thema: „Über Gott reden …?!“.

Konzeptionell richtet sich dieses neue Angebot an Erwachsene, die am Austausch über das Christsein heute interessiert sind. Glaubensinhalte werden thematisiert und evangelische sowie andere Positionen vorgestellt, weniger in Form eines Vortrags als vielmehr als Impuls. Ziel ist es, die Teilnehmenden ins eigene „Theologisieren“ kommen zu lassen, also im Gespräch Positionen abzuwägen und für sich selbst zu finden. Diese drei Gesprächsabende können auch als Vorbereitung für die Taufe genutzt werden.

Weitere Termine und Fortentwicklungen der thematischen Schwerpunkte werden beim ersten Treffen festgelegt.
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