St. Johannis Göttingen

Ostereier bemalen in St. Johannis

Sun, 31 Mar 2019 16:05:29 +0000 von Christian Schräder

In drei Wochen ist Ostern, und die Passionszeit wird nicht nur zum Fasten genutzt. Viele von uns kennen den Brauch vom Eier bemalen, um sie dann an die frischen Frühlingszweige in der Vase oder an Sträucher und Bäume im Garten zu hängen. Wer erinnert sich nicht an seine eigene Kindheit und die seiner Kinder? Eier auspusten, aber bitte recht vorsichtig, damit sie nicht zerbrechen, obwohl dies immer ordentlich für Gelächter sorgt. Das Ei bemalen und bekleben, ihm ein Gesicht geben. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und das erfreut Klein und Groß. Und dann gibt es reichlich Pfannkuchen, Rührei oder frische Waffeln.

Doch woher kommt denn dieser Brauch? Das Ei war bereits im Urchristentum ein wichtiges Symbol. Das Ei ist die Lebensquelle an sich und ist Symbol für die Entstehung des Lebendigen. In der Fastenzeit durften früher jedoch auch keine Eier gegessen werden. Da die Hühner aber fleißig waren und man keine Nahrungsmittel wegwarf, wurden die Eier hartgekocht. Damit die älteren von jüngeren unterschieden werden konnten, färbte man sie in verschiedene Farben. Im Mittelalter zahlten die Bauern zu Ostern ihrem Gutsherrn die Pachten und Zinsen mit dem sogenannten Zinsei (hartgekocht und rot gefärbt).

Am Mittwoch, 3. April um 15 Uhr laden wir herzlich zum Ostereierbemalen im kleinen Gemeindesaal von St. Johannis ein. Bei Kaffee und frischen Waffeln wollen wir Ostereierschmuck für einen großen Strauß in St. Johannis oder für Zuhause gestalten.

Wir freuen uns auf einen netten Nachmittag!