Das Fest, das die Enge überwindet, Angst in Zuversicht verwandelt und -mindestens ein wenig, szsg. norddeutsch inkulturiert- begeistert. Dazu verbindet es uns untereinander, auch als Kirche(n). So feiern wir am Pfingsmontag gemeinsam in St. Jacobi.
Am 15. Mai 2021, 10 – 12 Uhr laden wir herzlich zu unserer Gesprächsreihe Alltag Leben ein. Wenn wir sterben, bleibt unser weltlicher Besitz (Nachlass). Dafür müssen wir Regelungen treffen oder uns damit arrangieren, dass die gesetzlichen Vorgaben greifen. In der Veranstaltung werden mögliche Regelungen vorgestellt, die auch dazu beitragen können, dass nach unserem Tod kein Streit unter den Erben entsteht.
An diesem Sonntag läuten in Göttingen die Glocken um 10 Uhr nicht nur zum Gottesdienst. Gleichzeitig soll das Geläut an die Menschen erinnern, die im Zusammenhang einer COVID-19 Erkrankung verstorben sind und für alle, die um sie trauern. Damit nehmen wir die Bitte des Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (und der Stadt Göttingen) auf, der am Sonntag eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen der Corona-Pandemie ausrichtet. Dieser Gedenktag soll auch vor Ort in den Städten und Gemeinden sicht- und hörbar werden. (siehe für Göttingen: https://www.goettingen.de/aktuelles/gedenken-an-die-verstorbenen-in-der-corona-pandemie-2021-04-14.html) Die St. Johannisgemeinde wird dazu ihre größte Glocke, die oft "Totenglocke" genannt wird, als Einzelgeläut erklingen lassen. In zwei Gottesdiensten (11 und 11.30 Uhr) werden wir der betroffenen Menschen in Fürbitte und Gebet gedenken.
Im Rahmen der Bauarbeiten in und um unsere Kirche ist ein Skelett gefunden worden.
Pastor Gerhard Schridde: "Im Außenbereich waren vor Ostern große Bagger im Einsatz. Für die Neuverlegung der Abwasserleitung musste auf dem Kirchhof an der Südseite gegraben werden. Bei der Aushebung eines neuen Grabens wurde ein Skelett direkt an der Kirchenmauer geborgen. Bis jetzt weiß man, dass es ein junger Mann war. Arme über Kreuz und das Haupt in Richtung Osten gerichtet."
Kirchenpädagogin Bettina Lattke vermutet, dass es sich bei diesem Skelett um die sterblichen Überreste eines jungen Jura-Studenten handelt. Sein hübsch verzierter Grabstein ist noch vorhanden.
Besonders verwunderlich ist dieser Fund nicht, da die Fläche bis 1780 der Kirchfriedhof war. Eine Kirche, drumherum der Friedhof und eine Mauer. Heutzutage sieht man diesen Aufbau in der Stadt nicht mehr, an der Albanikirche ist er noch am ehesten erkennbar. Umgeben war der Friedhof von einer Mauer, auf deren original mittelalterlichen Fundamente man nun stieß. Sehr massiv und bestimmt zwei Meter stark liegen sie verborgen unter dem Pflaster, ziemlich genau in der Fahrspur.
Der aus Cuxhaven stammende junge Mann wurde wohl als Letzter auf diesem Friedhof beerdigt. Nach 1780 setzen die Kirchengemeinden Johannis und Jacobi ihre Mitglieder auf dem heutigen Bartholomäusfriedhof an der Weender Landstraße bei.
Die Glocken läuten Osterchoräle erklingen vom Turm Das Glockenspiel intoniert Osterchoräle In den Fenstern unserer Wohnungen wird eine Kerze entzündet Der Herr ist auferstanden. Halleluja
Wir feiern die Osternacht. Mit Distanz und daheim. Und dennoch durch den Klang der Glocken und den Glanz des Lichtes verbunden. Ostersonntag feiern wir dann Gottesdienste in allen Gemeinden. Bitte melden Sie sich dazu online an. Nur so können Sie sicher sein, einen Platz zu finden. Nur so vermeiden wir, dass Besucher:innen nicht teilnehmen können. Der Osterfrühgottesdienst in St. Nikolai wird aufgezeichnet. Den Link dazu finden Sie am Sonntag auf dieser Homepage. Einen Festgottesdienst aus dem Kirchenkreis mit der stellvertretenden Superintendentin Wiebke Vielhauer finden Sie unter: https://youtu.be/efM3SIiR_bQ
Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt. Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.
Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, Wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab. Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.
Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, Unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn – Hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.
Im dritten Film unserer Reihe "Aktion Passion" stellt Jutta Stier ein unbekanntes Passionslied aus Palästina vor. Es musizieren Regina Bujara (Gesang), Werner Lamke (Blockflöte) und Bernd Eberhardt (Klavier)
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Im zweiten Film der Reihe "Aktion Passion" beschäftigen sich Pastor Gerhard Schridde und Kirchenmusiker Bernd Eberhardt mit der Frage, was das Sühneopfer Christi heute noch bedeuten könnte. Anhand des Liedes "O Mensch bewein dein Sünde groß" knüpfen sie in ihrem Gespräch an die Ausführungen des ersten Videos an.
Wieder beschließt ein Musikbeitrag das Video, hier die Choralbearbeitung über das genannte Lied aus dem Orgelbüchlein von Johann Sebastian Bach.
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